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		<title>Spielzeugfabrik &#8211; Assembled in China</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 21:45:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Utecht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1256" title="Apfel" src="http://www.bjoernutecht.de/wp-content/uploads/apfel1.jpg" alt="" width="595" height="342" /></p>
<p style="text-align: justify;">Moderne Gadgets sind heute die Werkzeuge, die fast jeder gerne in der Tasche hätte, die Begehrlichkeiten auslösen und auch als Statussymbol herhalten. Umgeben werden diese Wunderwerke der modernen Technik von einer oftmals ikonenhaften Aura. Auf gigantischen Messeständen und bei perfekt einstudierten Präsentationen werden die neusten Errungenschaften von den großen Spielern des Technologiesektors dem kaufwilligen Publikum präsentiert. Bei dem Funkeln und aller Faszination gerät die eigentliche Herstellung in den Hintergrund.</p>
<p style="text-align: justify;">Um im heutigen Wettlauf der ständigen Erneuerung und Gewinnerwartungen bestehen zu können, fühlen sich die Produzenten gezwungen den Wertschöpfungsprozess vom Rohstoffgewinn bis hin zur Endmontage zu optimieren. Allein dies ist nichts Neues, jedoch erreicht dieses Prinzip mit der aktuellen Technisierung nun neue Dimensionen. Eine Vorstellung von heutigen Herstellungsprozessen konnte man sich durch den Radiobeitrag <span style="text-decoration: underline;"><a title="This American Life: Mr. Daisey and the Apple Factory" href="http://www.thisamericanlife.org/radio-archives/episode/454/mr-daisey-and-the-apple-factory" target="_blank">Mr. Daisey and the Apple Factory</a></span> machen. Mike Daisey, ein Apple-Fanboy erster Güte, sah einige Fotos von einem neuen iPhone, welche wohl ein Arbeiter aus der Fabrik geschossen hatte. Er stellte sich die Frage, wer den ganzen Kram eigentlich herstellt und reiste nach China, um dies herauszufinden. Mehr als eine Millionen Arbeiter montieren in der chinesischen Provinz Shenzhen die begehrten Gadgets unserer Zeit. Hier sprach Mike mit den Arbeitern vor den Toren der Foxconn-Werke. Zugang zu den eigentlichen Produktionsstätten wurde ihm nicht gewährt.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Zustände in den Foxconn-Werken, die vorher mit einer <span style="text-decoration: underline;"><a title="Zeit.de: Suizid-Serie bei taiwanesischem iPhone-Hersteller" href="http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2010-05/china-foxconn-suizide" target="_blank">Reihe von Suiziden</a></span> und <span style="text-decoration: underline;"><a title="spiegel.de: Tödliche Explosion bringt Foxxconn in Erkläsungsnot" href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,764202,00.html" target="_blank">Unfällen</a></span> für Aufruhr gesorgt haben, standen unter medialer Aufmerksamkeit. In der Folge gab es deutliche Kritik am Technologieriesen. Apple hat nun die <span style="text-decoration: underline;"><a title="wikipedia.org: Fair Labor Association" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Fair_Labor_Association" target="_blank">Fair Labour Association</a></span> (FLA) eingeschaltet, um die Arbeitsbedingungen vor Ort zu verbessern. Ob man dies als PR-Kampagne oder als wirkliche Fortentwicklung der Arbeitssituation einstufen kann, lässt sich erst später beurteilen. Der Sender ABC hat <span style="text-decoration: underline;"><a title="cultofmac.com: Apple grants ABC Nightline exclusive access to Foxconn factories in china" href="http://www.cultofmac.com/147470/apple-grants-abc-nightline-exclusive-access-to-foxconn-factories-in-china-teaser-video/" target="_blank">exklusiv Zutritt zu den Produktionsstätten</a></span> erhalten und sendet dieses Material diese Woche in der Show <span style="text-decoration: underline;"><a title="ABC Nightline" href="http://abcnews.go.com/Nightline/" target="_blank">Nightline</a></span>.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch auch wenn sich mit dem derzeitigen Marktführer bei Tabletcomputern am besten mediale Aufmerksamkeit erzeugen lässt, kann dies nicht darüber hinwegtäuschen, dass andere Hersteller nach ganz ähnlichen Methoden verfahren. <span style="text-decoration: underline;"><a title="wikipedia.org: Foxconn" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Foxconn" target="_blank">Foxconn</a></span> produziert neben den Geräten von Apple ebenfalls für die Firmen HP und Dell, die Spielkonsolen Nintendo DS, Xbox 360, Wii und die Playstation. Auch der südkoreanische Mischkonzern Samsung ist mit seiner <span style="text-decoration: underline;"><a title="zeit.de: Weltmacht Samsung" href="http://www.zeit.de/2012/08/Weltmacht-Samsung/" target="_blank">autoritären und rücksichtslosen Unternehmensführung</a></span> in den Fokus von NGOs und der Justiz geraten. Hier spielt weder die Platform noch die Marke eine Rolle.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1256" title="Apfel" src="http://www.bjoernutecht.de/wp-content/uploads/apfel1.jpg" alt="" width="595" height="342" /></p>
<p style="text-align: justify;">Moderne Gadgets sind heute die Werkzeuge, die fast jeder gerne in der Tasche hätte, die Begehrlichkeiten auslösen und auch als Statussymbol herhalten. Umgeben werden diese Wunderwerke der modernen Technik von einer oftmals ikonenhaften Aura. Auf gigantischen Messeständen und bei perfekt einstudierten Präsentationen werden die neusten Errungenschaften von den großen Spielern des Technologiesektors dem kaufwilligen Publikum präsentiert. Bei dem Funkeln und aller Faszination gerät die eigentliche Herstellung in den Hintergrund.</p>
<p style="text-align: justify;">Um im heutigen Wettlauf der ständigen Erneuerung und Gewinnerwartungen bestehen zu können, fühlen sich die Produzenten gezwungen den Wertschöpfungsprozess vom Rohstoffgewinn bis hin zur Endmontage zu optimieren. Allein dies ist nichts Neues, jedoch erreicht dieses Prinzip mit der aktuellen Technisierung nun neue Dimensionen. Eine Vorstellung von heutigen Herstellungsprozessen konnte man sich durch den Radiobeitrag <span style="text-decoration: underline;"><a title="This American Life: Mr. Daisey and the Apple Factory" href="http://www.thisamericanlife.org/radio-archives/episode/454/mr-daisey-and-the-apple-factory" target="_blank">Mr. Daisey and the Apple Factory</a></span> machen. Mike Daisey, ein Apple-Fanboy erster Güte, sah einige Fotos von einem neuen iPhone, welche wohl ein Arbeiter aus der Fabrik geschossen hatte. Er stellte sich die Frage, wer den ganzen Kram eigentlich herstellt und reiste nach China, um dies herauszufinden. Mehr als eine Millionen Arbeiter montieren in der chinesischen Provinz Shenzhen die begehrten Gadgets unserer Zeit. Hier sprach Mike mit den Arbeitern vor den Toren der Foxconn-Werke. Zugang zu den eigentlichen Produktionsstätten wurde ihm nicht gewährt.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Zustände in den Foxconn-Werken, die vorher mit einer <span style="text-decoration: underline;"><a title="Zeit.de: Suizid-Serie bei taiwanesischem iPhone-Hersteller" href="http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2010-05/china-foxconn-suizide" target="_blank">Reihe von Suiziden</a></span> und <span style="text-decoration: underline;"><a title="spiegel.de: Tödliche Explosion bringt Foxxconn in Erkläsungsnot" href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,764202,00.html" target="_blank">Unfällen</a></span> für Aufruhr gesorgt haben, standen unter medialer Aufmerksamkeit. In der Folge gab es deutliche Kritik am Technologieriesen. Apple hat nun die <span style="text-decoration: underline;"><a title="wikipedia.org: Fair Labor Association" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Fair_Labor_Association" target="_blank">Fair Labour Association</a></span> (FLA) eingeschaltet, um die Arbeitsbedingungen vor Ort zu verbessern. Ob man dies als PR-Kampagne oder als wirkliche Fortentwicklung der Arbeitssituation einstufen kann, lässt sich erst später beurteilen. Der Sender ABC hat <span style="text-decoration: underline;"><a title="cultofmac.com: Apple grants ABC Nightline exclusive access to Foxconn factories in china" href="http://www.cultofmac.com/147470/apple-grants-abc-nightline-exclusive-access-to-foxconn-factories-in-china-teaser-video/" target="_blank">exklusiv Zutritt zu den Produktionsstätten</a></span> erhalten und sendet dieses Material diese Woche in der Show <span style="text-decoration: underline;"><a title="ABC Nightline" href="http://abcnews.go.com/Nightline/" target="_blank">Nightline</a></span>.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch auch wenn sich mit dem derzeitigen Marktführer bei Tabletcomputern am besten mediale Aufmerksamkeit erzeugen lässt, kann dies nicht darüber hinwegtäuschen, dass andere Hersteller nach ganz ähnlichen Methoden verfahren. <span style="text-decoration: underline;"><a title="wikipedia.org: Foxconn" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Foxconn" target="_blank">Foxconn</a></span> produziert neben den Geräten von Apple ebenfalls für die Firmen HP und Dell, die Spielkonsolen Nintendo DS, Xbox 360, Wii und die Playstation. Auch der südkoreanische Mischkonzern Samsung ist mit seiner <span style="text-decoration: underline;"><a title="zeit.de: Weltmacht Samsung" href="http://www.zeit.de/2012/08/Weltmacht-Samsung/" target="_blank">autoritären und rücksichtslosen Unternehmensführung</a></span> in den Fokus von NGOs und der Justiz geraten. Hier spielt weder die Platform noch die Marke eine Rolle.</p>
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		<title>Blockbau</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 16:51:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Utecht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>

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		<description><![CDATA[<iframe src="http://player.vimeo.com/video/35785961?title=0&#38;byline=0&#38;portrait=0" frameborder="0" width="595" height="334"></iframe>
<p style="text-align: justify;">Im <span style="text-decoration: underline;"><a title="What The Hack" href="http://www.bjoernutecht.de/what-the-hack/" target="_blank">letzten Artikel</a></span> habe ich über die Möglichkeiten geschrieben, die schon in einer kleinen Digitalknipse stecken, wenn man sie etwas aufbohrt. Mit dem entsprechenden Hack ist in den letzten Tagen dieses Video aus vielen tausend Einzelbildern vom Umbau der <span style="text-decoration: underline;"><a title="Boulderhalle Moove / Aachen" href="http://www.boulderhalle-aachen.de/" target="_blank">Boulderhalle Moove</a></span> entstanden. Auf einem Stativ fotografierte die kleine Canon S95 alle paar Sekunden und brachte so etwa 40.000 Bilder zusammen. Zusammengerechnet wurden die Fotos mit Quicktime 7 zu Clips mit 24 Bilder/Sekunde. Der digitale Zoom-Effekt (<span style="text-decoration: underline;"><a title="wikipedia.org: Ken-Burns-Effekt" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ken_Burns#Ken-Burns-Effekt" target="_blank">Ken Burns</a></span>) ist im Schnitt mit iMovie hinzugekommen. Hier wurden die Clips auch noch auf doppelte Geschwindigkeit gebracht. Der Track dazu ist natürlich auch wieder einmal selbst geschraubt. Wie gewohnt steht das Video unter der <span style="text-decoration: underline;"><a title="creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/3.0/de/" target="_blank">CC-Lizenz</a></span>.</p>
<iframe src="http://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F34846242&#38;auto_play=false&#38;show_artwork=false&#38;color=1f66fa" frameborder="no" scrolling="no" width="100%" height="166"></iframe>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/35785961?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" frameborder="0" width="595" height="334"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Im <span style="text-decoration: underline;"><a title="What The Hack" href="http://www.bjoernutecht.de/what-the-hack/" target="_blank">letzten Artikel</a></span> habe ich über die Möglichkeiten geschrieben, die schon in einer kleinen Digitalknipse stecken, wenn man sie etwas aufbohrt. Mit dem entsprechenden Hack ist in den letzten Tagen dieses Video aus vielen tausend Einzelbildern vom Umbau der <span style="text-decoration: underline;"><a title="Boulderhalle Moove / Aachen" href="http://www.boulderhalle-aachen.de/" target="_blank">Boulderhalle Moove</a></span> entstanden. Auf einem Stativ fotografierte die kleine Canon S95 alle paar Sekunden und brachte so etwa 40.000 Bilder zusammen. Zusammengerechnet wurden die Fotos mit Quicktime 7 zu Clips mit 24 Bilder/Sekunde. Der digitale Zoom-Effekt (<span style="text-decoration: underline;"><a title="wikipedia.org: Ken-Burns-Effekt" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ken_Burns#Ken-Burns-Effekt" target="_blank">Ken Burns</a></span>) ist im Schnitt mit iMovie hinzugekommen. Hier wurden die Clips auch noch auf doppelte Geschwindigkeit gebracht. Der Track dazu ist natürlich auch wieder einmal selbst geschraubt. Wie gewohnt steht das Video unter der <span style="text-decoration: underline;"><a title="creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/3.0/de/" target="_blank">CC-Lizenz</a></span>.</p>
<p><iframe src="http://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F34846242&amp;auto_play=false&amp;show_artwork=false&amp;color=1f66fa" frameborder="no" scrolling="no" width="100%" height="166"></iframe></p>
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		<title>What The Hack</title>
		<link>http://www.bjoernutecht.de/what-the-hack/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 21:09:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Utecht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1192" title="CHDK" src="http://www.bjoernutecht.de/wp-content/uploads/chdk.jpg" alt="" width="595" height="333" /></p>
<p style="text-align: justify;">Der Übergang zwischen der Weihnachtszeit und dem neuen Jahr wird nun schon fast traditionell durch den <span style="text-decoration: underline;"><a title="28. Chaos Computer Congress - Behind Enemy Lines" href="http://events.ccc.de/congress/2011/wiki/Main_Page" target="_blank">Chaos Computer Congress</a></span> bereichert. Hier werden in jedem Jahr kreative Lösungen größtenteils technischer Gegebenheiten präsentiert. Die manchmal allwissende Wikipedia definiert einen <span style="text-decoration: underline;"><a title="wikipedia.org: Hack" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hack" target="_blank">Hack</a></span> als "eine verblüffend einfache, (manchmal) elegante und pfiffige Lösung eines nichttrivialen Problems."</p>
<p style="text-align: justify;">Eine kreative Lösung benötigte ich vor einigen Tagen, da mir der Zugang zu einem Gerät mit Windows 7 nicht mehr möglich war. Aufgrund chronischer Nichtbenutzung war mir leider das wahrscheinlich lustige und einfallsreiche Admin-Passwort entfallen. Schon eine kurze Webrecherche brachte mich dann auf ein Tool namens <span style="text-decoration: underline;"><a title="Offline NT Password &#38; Registry Editor" href="http://home.eunet.no/pnordahl/ntpasswd/" target="_blank">Offline NT Password &#38; Registry Editor</a></span>. Nach kurzer Zeit des Einlesens und des Konsums einiger HowTo-Videos auf Youtube, war ich dann schon auf einen guten Weg. Es musste lediglich ein USB-Stick mit dem entsprechenden Tool zum booten gebracht und ein Umlautproblem aufgrund des gewählten Benutzernamens gelöst werden. Nach zwei Stunden der Recherche und des Rumprobierens war der Zugang zu meinem Admin-Konto möglich und ich hatte wieder Zugriff auf sämtliche Daten. Da ich nicht gerade der Hardcore-Windows-Anwender bin, war ich nach dem (für mich) schnellen Erfolg recht belustigt. Klar sein sollte, dass entsprechender Weg natürlich nur bei der Situation des Passwortverlusts eingesetzt werden darf. Wer sich bei fremden Rechnern so den Zugang erschleicht macht sich strafbar. Übrigens scheint dieser Weg auch für das hoch gelobte und innovative Windows 8 zu funktionieren. So viel also zu gefühlter Sicherheit durch komplexe Passwortwahl und vermeintliche Innovation.</p>
<p style="text-align: justify;">Als sei dies nicht genug reifte seit einiger Zeit in mir der Gedanke, die kleine Digitalkamera Canon S95 etwas aufzubohren. Konkret ging es mir darum, Intervallaufnahmen erstellen zu können, um diese später zu einem Timelapse-Video zusammenzufügen. Von Hause aus bringt die kleine Knipse lediglich eine Fake-Variante dieser Aufnahmetechnik mit. Hier kam mir das <span style="text-decoration: underline;"><a title="CanonHackDevelopmentKit" href="http://chdk.wikia.com/wiki/CHDK" target="_blank">CHDK-Projekt</a></span> zur Hilfe. Mit diesem Paket zur Erweiterung der Kamera-Funktionen werden auch an einfachen Consumer-Kameras Intervall- oder <span style="text-decoration: underline;"><a title="wikipedia.org: Rohdatenformat (Fotografie)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rohdatenformat_(Fotografie)" target="_blank">RAW</a></span>-Aufnahmen möglich. Die eigentliche Firmware bleibt dabei unverändert, da CHDK stets von der eingelegten Speicherkarte gebootet wird. Über hinzuladbare Scripte werden bisher ungenutzte Funktionen der Kamera abgerufen. Die Einzelbilder einer Reihenaufnahme lassen sich <span style="text-decoration: underline;"><a title="youtube.com: How To - Time Lapse Video using QuickTime" href="http://www.youtube.com/watch?v=YcYBMK0aweM" target="_blank">mit Quicktime</a></span> zu einem Video mit frei wählbarer Bildrate zusammenrechnen. Vorzeigbare Ergebnisse werden hier natürlich bald folgen. Zeitrafferaufnahmen in voller HD-Auflösung mit einer kleinen Digitalknipse - da rückt der Zukauf von neuem technischen Spielzeug erst einmal in die Ferne. Erst werden die Funktionen der aktuellen Geräte ausgeschöpft.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1192" title="CHDK" src="http://www.bjoernutecht.de/wp-content/uploads/chdk.jpg" alt="" width="595" height="333" /></p>
<p style="text-align: justify;">Der Übergang zwischen der Weihnachtszeit und dem neuen Jahr wird nun schon fast traditionell durch den <span style="text-decoration: underline;"><a title="28. Chaos Computer Congress - Behind Enemy Lines" href="http://events.ccc.de/congress/2011/wiki/Main_Page" target="_blank">Chaos Computer Congress</a></span> bereichert. Hier werden in jedem Jahr kreative Lösungen größtenteils technischer Gegebenheiten präsentiert. Die manchmal allwissende Wikipedia definiert einen <span style="text-decoration: underline;"><a title="wikipedia.org: Hack" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hack" target="_blank">Hack</a></span> als &#8220;eine verblüffend einfache, (manchmal) elegante und pfiffige Lösung eines nichttrivialen Problems.&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">Eine kreative Lösung benötigte ich vor einigen Tagen, da mir der Zugang zu einem Gerät mit Windows 7 nicht mehr möglich war. Aufgrund chronischer Nichtbenutzung war mir leider das wahrscheinlich lustige und einfallsreiche Admin-Passwort entfallen. Schon eine kurze Webrecherche brachte mich dann auf ein Tool namens <span style="text-decoration: underline;"><a title="Offline NT Password &amp; Registry Editor" href="http://home.eunet.no/pnordahl/ntpasswd/" target="_blank">Offline NT Password &amp; Registry Editor</a></span>. Nach kurzer Zeit des Einlesens und des Konsums einiger HowTo-Videos auf Youtube, war ich dann schon auf einen guten Weg. Es musste lediglich ein USB-Stick mit dem entsprechenden Tool zum booten gebracht und ein Umlautproblem aufgrund des gewählten Benutzernamens gelöst werden. Nach zwei Stunden der Recherche und des Rumprobierens war der Zugang zu meinem Admin-Konto möglich und ich hatte wieder Zugriff auf sämtliche Daten. Da ich nicht gerade der Hardcore-Windows-Anwender bin, war ich nach dem (für mich) schnellen Erfolg recht belustigt. Klar sein sollte, dass entsprechender Weg natürlich nur bei der Situation des Passwortverlusts eingesetzt werden darf. Wer sich bei fremden Rechnern so den Zugang erschleicht macht sich strafbar. Übrigens scheint dieser Weg auch für das hoch gelobte und innovative Windows 8 zu funktionieren. So viel also zu gefühlter Sicherheit durch komplexe Passwortwahl und vermeintliche Innovation.</p>
<p style="text-align: justify;">Als sei dies nicht genug reifte seit einiger Zeit in mir der Gedanke, die kleine Digitalkamera Canon S95 etwas aufzubohren. Konkret ging es mir darum, Intervallaufnahmen erstellen zu können, um diese später zu einem Timelapse-Video zusammenzufügen. Von Hause aus bringt die kleine Knipse lediglich eine Fake-Variante dieser Aufnahmetechnik mit. Hier kam mir das <span style="text-decoration: underline;"><a title="CanonHackDevelopmentKit" href="http://chdk.wikia.com/wiki/CHDK" target="_blank">CHDK-Projekt</a></span> zur Hilfe. Mit diesem Paket zur Erweiterung der Kamera-Funktionen werden auch an einfachen Consumer-Kameras Intervall- oder <span style="text-decoration: underline;"><a title="wikipedia.org: Rohdatenformat (Fotografie)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rohdatenformat_(Fotografie)" target="_blank">RAW</a></span>-Aufnahmen möglich. Die eigentliche Firmware bleibt dabei unverändert, da CHDK stets von der eingelegten Speicherkarte gebootet wird. Über hinzuladbare Scripte werden bisher ungenutzte Funktionen der Kamera abgerufen. Die Einzelbilder einer Reihenaufnahme lassen sich <span style="text-decoration: underline;"><a title="youtube.com: How To - Time Lapse Video using QuickTime" href="http://www.youtube.com/watch?v=YcYBMK0aweM" target="_blank">mit Quicktime</a></span> zu einem Video mit frei wählbarer Bildrate zusammenrechnen. Vorzeigbare Ergebnisse werden hier natürlich bald folgen. Zeitrafferaufnahmen in voller HD-Auflösung mit einer kleinen Digitalknipse &#8211; da rückt der Zukauf von neuem technischen Spielzeug erst einmal in die Ferne. Erst werden die Funktionen der aktuellen Geräte ausgeschöpft.</p>
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		<title>Moonster</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Oct 2011 18:31:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Utecht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>

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		<description><![CDATA[<iframe src="http://player.vimeo.com/video/29966489?title=0&#38;byline=0&#38;portrait=0&#38;autoplay=0" width="595" height="335"></iframe>]]></description>
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		<title>Twitterism</title>
		<link>http://www.bjoernutecht.de/twitterism/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Aug 2011 20:49:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Utecht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Seit einigen Wochen hat Google seinen Entwurf eines Sozialen Netzwerks für Anwender frei geschaltet. Während anfänglich nur Google nahe Entwickler und Tester auf Google+ losgelassen wurden ist diese Plattform nun für stets mehr Personen verfügbar. Gerade das elitäre Zugangsverfahren, welches nur über Einladungen anderer schon aktiver Nutzer ein Betreten möglich machte, hat für ein schnelles Ansteigen der Nutzerzahlen geführt. Trotz aller Begeisterung wurde mir mit Google+ noch mal klar warum Twitter mein favorisierter Dienst bleibt. Hier eine Auflistung warum ich Twitter bevorzuge:</p>
<p style="text-align: justify;">Verteilung von Daten - Eine geläufige Herangehensweise um der personalisierten Datensammlerei etwas zu entgehen, ist, seine Daten auf verschiedene Dienstanbieter zu verteilen. Gegen personalisierte Angebote ist erst einmal nichts zu sagen. Gerne verwende ich Empfehlungen, die auf mein Verhalten abgestimmt sind. Verdächtig wird mir allerdings, wer zu viel von mir wissen möchte. Bei Google nutze ich neben der Suche und dem Mail-Dienst den Reader, Maps und den Übersetzer. Ich behaupte mal glatt, dass sie damit genug von mir wissen. Auch Facebook möchte ein komplettes Angebot für den Nutzer bereitstellen und kennt in der Folge dann auch das komplette Nutzerverhalten aufgrund von Mails, eingebetteten Like-Codeschnipseln auf anderen Internetseiten, dem Chat und sonstigen Aktivitäten. Twitter ist im Gegensatz dazu relativ eigenständig von anderen Angeboten. Selbst wenn nun auch ein Upload-Service für Bilder zur Verfügung steht befinden sich die eigentlichen Inhalte auf externen Seiten und nicht bei Twitter.</p>
<p style="text-align: justify;">Hashtags - Die Verschlagwortung, die mit Hilfe der Raute # bei Twitter stattfindet, erlaubt es Nachrichten einem Ereignis zuzuordnen, ohne einer Gruppe, einem Kanal oder ähnlich geschlossenen Bereichen beitreten zu müssen. Durch Hashtags verwandelt sich Twitter in einen öffentlichen Chat in dem sich Ereignisse nahezu live kommentieren lassen. Es lassen sich Nachrichten zu Sendungen (#annewill) oder  Ereignissen (#wm2010) einsehen oder kommentieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Timeline - Nachrichten werden bei Twitter chronologisch dargestellt. Aufgrund der  lediglich 140 Zeichen, die zur Verfügung stehen gibt es eine gute Übersichtlichkeit des Nachrichtenflusses. Das Weiterverbreiten von bestehenden Nachrichten geschieht über den Retweet. Mehrfachnennungen einer Nachricht von mehreren Nutzern verstopfen nicht überflüssig den Nachrichteneingang.</p>
<p style="text-align: justify;">Öffentlichkeit - Twitter ist ein per se öffentliches Medium. Die Leser der eigenen Nachrichten lassen sich zwar über die Einstellungen einschränken, jedoch ist dies bei den Nutzern eher die Ausnahme. Andere Netzwerke erwecken mit ihren granularen Privatsphäreeinstellungen ein Sicherheitsgefühl, das aber aufgrund der Weiterverbreitung der Inhalte trügerisch ist. Inhalte die einmal im Netz sind, finden auch Wege (z.B. Bildschirmaufnahme) sich weiter zu verbreiten.</p>
<p style="text-align: justify;">Pseudonyme - Google+ hat mit seinem Ausschluss von Nutzern mit Pseudonymen für einigen Wirbel gesorgt. Nutzern, die sich lediglich mit einem Pseudonym anmeldeten wurde von Google das Nutzerkonto stillgelegt und zum Teil auch gelöscht. Diese Stilllegung des Kontos wirkt sich nicht nur auf den neuen Dienst Google+ aus, sondern auch auf die angeschlossen Dienste wie Mail, Youtube, Dokumente und Ähnliche, die immer einem Google-Konto zugeordnet werden müssen. Der persönliche Schaden kann bei einer derartigen Stilllegung beträchtlich sein und macht die Idee von der Cloud etwas beängstigend, wenn sie bei einem Verstoß das persönlich Erschaffene des Benutzers sperrt oder sogar löscht.</p>
<p style="text-align: justify;">Google+ befindet sich nach firmeneigenen Angaben noch im Erprobungsmodus. Jedes Netzwerk jedoch ist in ständiger Veränderung, bei der Optimierungen und neue Dienste unter der Haube eingepflegt werden. Der beste derzeitige Ansatz für die Informationsbeschaffung stellt für mich aus den oben genannten Gründen Twitter dar. Da technische und gestalterische Ansätze sich über die Zeit verändern, werden auch bisher monopolistisch erscheinende Anbieter wieder verschwinden und neuen Ideen Platz machen.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Seit einigen Wochen hat Google seinen Entwurf eines Sozialen Netzwerks für Anwender frei geschaltet. Während anfänglich nur Google nahe Entwickler und Tester auf Google+ losgelassen wurden ist diese Plattform nun für stets mehr Personen verfügbar. Gerade das elitäre Zugangsverfahren, welches nur über Einladungen anderer schon aktiver Nutzer ein Betreten möglich machte, hat für ein schnelles Ansteigen der Nutzerzahlen geführt. Trotz aller Begeisterung wurde mir mit Google+ noch mal klar warum Twitter mein favorisierter Dienst bleibt. Hier eine Auflistung warum ich Twitter bevorzuge:</p>
<p style="text-align: justify;">Verteilung von Daten &#8211; Eine geläufige Herangehensweise um der personalisierten Datensammlerei etwas zu entgehen, ist, seine Daten auf verschiedene Dienstanbieter zu verteilen. Gegen personalisierte Angebote ist erst einmal nichts zu sagen. Gerne verwende ich Empfehlungen, die auf mein Verhalten abgestimmt sind. Verdächtig wird mir allerdings, wer zu viel von mir wissen möchte. Bei Google nutze ich neben der Suche und dem Mail-Dienst den Reader, Maps und den Übersetzer. Ich behaupte mal glatt, dass sie damit genug von mir wissen. Auch Facebook möchte ein komplettes Angebot für den Nutzer bereitstellen und kennt in der Folge dann auch das komplette Nutzerverhalten aufgrund von Mails, eingebetteten Like-Codeschnipseln auf anderen Internetseiten, dem Chat und sonstigen Aktivitäten. Twitter ist im Gegensatz dazu relativ eigenständig von anderen Angeboten. Selbst wenn nun auch ein Upload-Service für Bilder zur Verfügung steht befinden sich die eigentlichen Inhalte auf externen Seiten und nicht bei Twitter.</p>
<p style="text-align: justify;">Hashtags &#8211; Die Verschlagwortung, die mit Hilfe der Raute # bei Twitter stattfindet, erlaubt es Nachrichten einem Ereignis zuzuordnen, ohne einer Gruppe, einem Kanal oder ähnlich geschlossenen Bereichen beitreten zu müssen. Durch Hashtags verwandelt sich Twitter in einen öffentlichen Chat in dem sich Ereignisse nahezu live kommentieren lassen. Es lassen sich Nachrichten zu Sendungen (#annewill) oder  Ereignissen (#wm2010) einsehen oder kommentieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Timeline &#8211; Nachrichten werden bei Twitter chronologisch dargestellt. Aufgrund der  lediglich 140 Zeichen, die zur Verfügung stehen gibt es eine gute Übersichtlichkeit des Nachrichtenflusses. Das Weiterverbreiten von bestehenden Nachrichten geschieht über den Retweet. Mehrfachnennungen einer Nachricht von mehreren Nutzern verstopfen nicht überflüssig den Nachrichteneingang.</p>
<p style="text-align: justify;">Öffentlichkeit &#8211; Twitter ist ein per se öffentliches Medium. Die Leser der eigenen Nachrichten lassen sich zwar über die Einstellungen einschränken, jedoch ist dies bei den Nutzern eher die Ausnahme. Andere Netzwerke erwecken mit ihren granularen Privatsphäreeinstellungen ein Sicherheitsgefühl, das aber aufgrund der Weiterverbreitung der Inhalte trügerisch ist. Inhalte die einmal im Netz sind, finden auch Wege (z.B. Bildschirmaufnahme) sich weiter zu verbreiten.</p>
<p style="text-align: justify;">Pseudonyme &#8211; Google+ hat mit seinem Ausschluss von Nutzern mit Pseudonymen für einigen Wirbel gesorgt. Nutzern, die sich lediglich mit einem Pseudonym anmeldeten wurde von Google das Nutzerkonto stillgelegt und zum Teil auch gelöscht. Diese Stilllegung des Kontos wirkt sich nicht nur auf den neuen Dienst Google+ aus, sondern auch auf die angeschlossen Dienste wie Mail, Youtube, Dokumente und Ähnliche, die immer einem Google-Konto zugeordnet werden müssen. Der persönliche Schaden kann bei einer derartigen Stilllegung beträchtlich sein und macht die Idee von der Cloud etwas beängstigend, wenn sie bei einem Verstoß das persönlich Erschaffene des Benutzers sperrt oder sogar löscht.</p>
<p style="text-align: justify;">Google+ befindet sich nach firmeneigenen Angaben noch im Erprobungsmodus. Jedes Netzwerk jedoch ist in ständiger Veränderung, bei der Optimierungen und neue Dienste unter der Haube eingepflegt werden. Der beste derzeitige Ansatz für die Informationsbeschaffung stellt für mich aus den oben genannten Gründen Twitter dar. Da technische und gestalterische Ansätze sich über die Zeit verändern, werden auch bisher monopolistisch erscheinende Anbieter wieder verschwinden und neuen Ideen Platz machen.</p>
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		<title>Spiel ohne Grenzen</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 17:01:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Utecht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[<iframe src="http://player.vimeo.com/video/25861953?title=0&#38;byline=0&#38;portrait=0&#38;autoplay=0" width="595" height="334"></iframe>
<p style="text-align: justify;">In der nun schon dritten Ausgabe wurde in Herzogenrath das <span style="text-decoration: underline;"><a title="Euregio - Spiel ohne Grenzen" href="http://www.euregio-spiel-ohne-grenzen.de/" target="_blank">Spiel ohne Grenzen</a></span> rund um das <span style="text-decoration: underline;"><a title="Nell-Breuning-Haus" href="http://www.nbh.de/" target="_blank">Nell-Breuning-Haus</a></span> ausgerichtet. Angelehnt ist dieser Spaß-Wettkampf an die in den 1960er- und 1970er-Jahren beliebte <span style="text-decoration: underline;"><a title="Wikipedia: Spiel ohne Grenzen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Spiel_ohne_Grenzen" target="_blank">internationale Spielshow</a></span>. Trotz des bescheidenen Wetters sind 23 Mannschaften an den Start gegangen. Unter den Teams war der Titelverteidiger, die THW-Ortsgruppe Herzogenrath, das Aachener Uniklinikum, das Team aus dem Nell-Breuning-Haus, die Piratenpartei, lokale Unternehmen aber auch Vereine und Freunde. Neben meiner eigenen sportlichen Beitrag ist an diesem Tag folgendes Video entstanden. Gefilmt wurde es mit der kleinen Canon S95. Hoffen wir auf ein gnädigeres Wetter im nächsten Jahr.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/25861953?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0&amp;autoplay=0" width="595" height="334"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">In der nun schon dritten Ausgabe wurde in Herzogenrath das <span style="text-decoration: underline;"><a title="Euregio - Spiel ohne Grenzen" href="http://www.euregio-spiel-ohne-grenzen.de/" target="_blank">Spiel ohne Grenzen</a></span> rund um das <span style="text-decoration: underline;"><a title="Nell-Breuning-Haus" href="http://www.nbh.de/" target="_blank">Nell-Breuning-Haus</a></span> ausgerichtet. Angelehnt ist dieser Spaß-Wettkampf an die in den 1960er- und 1970er-Jahren beliebte <span style="text-decoration: underline;"><a title="Wikipedia: Spiel ohne Grenzen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Spiel_ohne_Grenzen" target="_blank">internationale Spielshow</a></span>. Trotz des bescheidenen Wetters sind 23 Mannschaften an den Start gegangen. Unter den Teams war der Titelverteidiger, die THW-Ortsgruppe Herzogenrath, das Aachener Uniklinikum, das Team aus dem Nell-Breuning-Haus, die Piratenpartei, lokale Unternehmen aber auch Vereine und Freunde. Neben meiner eigenen sportlichen Beitrag ist an diesem Tag folgendes Video entstanden. Gefilmt wurde es mit der kleinen Canon S95. Hoffen wir auf ein gnädigeres Wetter im nächsten Jahr.</p>
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		<title>Früher war alles besser</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Jun 2011 21:22:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Utecht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class=" aligncenter" title="Kleinbildkameras" src="http://www.bjoernutecht.de/wp-content/uploads/cams.jpg" alt="Kleinbildkameras" width="595" height="340" /></p>
<p style="text-align: justify;">Trotz der konservativen Headline lechzen heute viele Fotografen nach den neusten technischen Gadgets. Die Megapixelzahl ist bei den Topmodellen sogar schon dreistellig geworden. Überall gibt es Automatiken - für den Focus, die Verschlusszeit, die Blende, den ISO-Wert und was sonst noch. Man mag meinen, dass gute Bilder hier vorprogrammiert sind. Doch oftmals halten ja gerade die vielen Möglichkeiten einen davon ab, gezielt einen Moment einzufangen. Durch das Hören einiger Podcasts bestärkt (<span style="text-decoration: underline;"><a title="Happy Shooting" href="http://www.happyshooting.de/podcast/" target="_blank">Happy Shooting</a></span>, <span style="text-decoration: underline;"><a title="Monis Motivklingel" href="http://www.andrae.org/podcast/" target="_blank">Monis Motivklingel</a></span> und <span style="text-decoration: underline;"><a title="Inside Analog Photo" href="http://www.insideanalogphoto.com/" target="_blank">Inside Analog Photo</a></span>), erwuchs mit der Zeit auch bei mir der Wunsch wieder analog zu fotografieren. Das freundliche Umherfragen im Freundes- und Familienkreis hat mir dann drei wirklich schöne Exemplare von analogen Spiegelreflexkameras in die Hände getrieben. Auch wenn diese augenscheinlich sehr ähnlich wirken, gibt es Unterschiede in Bezug auf die Objektivanschlüsse und Bedienung der verschiedenen Kameras. Über eine Belichtungsmessung und das Kleinbildformat, welches mit 35mm-Film bestückt werden möchte, verfügen aber alle Drei.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach nun einer handvoll verschossener Filme war es gerade die andere Herangehensweise des Fotografierens, die das Comeback der alten Kisten zum Spaß haben werden lassen. Im Moment der Aufnahme beschränkt man sich lediglich auf die grundlegenden Einstellungen und widmet sich dem eigentlich Interessanten - dem Motiv sowie dem entsprechenden Bildaufbau. Sowohl diese andere Herangehensweise, als auch gerade das Ergebnis, das wirklich zählt und erst versetzt betrachtet werden kann, hat hier überzeugt.</p>
<p style="text-align: justify;">Um den Bildeindruck einer analogen Kleinbildkamera erreichen zu können, braucht es bei heutiger Digitaltechnik  selbst auf dem Gebrauchtmarkt vierstellige Investitionen. Heute verkauft man diese teuren Kameras, Canon 5D Mark2 oder Nikon D700, nicht mit der Bezeichnung Kleinbild, sondern sicherlich auch aus Marketingperspektive als <span style="text-decoration: underline;"><a title="Wikipedia: Vollformatsensor" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vollformatsensor" target="_blank">Vollformat</a></span>. Bei den (preislich) darunter angesiedelten Kameras handelt es sich um sogenannte Crop-Kameras, bei denen dann nur noch ein Ausschnitt der eigentlichen Brennweite abgebildet wird. Ein 50mm-Objektiv wirkt so beispielsweise an einer digitalen 4/3-Kamera nicht wie ein Normal-, sondern wie ein Teleobjektiv. Folglich benötigt ein kleinerer Sensor ein weitwinkliges Objektiv. Daher sind deutlichere Freistellung und Bokeh mit einem größerem Bildformat bzw. -sensor besser zu erreichen.</p>
<p style="text-align: justify;">Jedoch verbleibt bei allem technischen Hype um die neuen Techniken eine Anzahl von Fotografen, welche lieber wieder einen Film mit 36 oder auch nur zehn Aufnahmen einlegen. Gerade diese auf nur zehn Aufnahmen pro Film beschränktes Kameras im Mittelformat lassen mich in der letzten Zeit häufig in der digitalen Bucht nach Schnäppchen suchen oder ich ertappe mich dabei, wie ich einmal wieder meine Nase vor der Scheibe mit den gebrauchten Kameras platt drücke. Namen wie Hasselblad, Mamiya und Rollei klingen auch wunderbar im Ohr passionierter Fotografen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das notwendige Zubehör wie Filme und Chemie gibt es in gut sortierten Shops im Netz. Die eigene und damit auch gezielte Entwicklung von Schwarz-Weiß-Filmen ist im Heimgebrauch gut beherrschbar. Hierfür braucht es keinen lichtdichten Raum, sondern dies kann mit einer Entwicklerdose und einem Wechselsack geschehen. Die Entwicklung von C41-Farbfilmen ist nach wie vor in vielen Drogiemärkten und Fotolaboren für überschaubares Geld möglich. Also her mit den alten Schätzen, die in Schubladen, Abstellräumen, auf Dachböden oder nur als Dekoration ihr Dasein fristen.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class=" aligncenter" title="Kleinbildkameras" src="http://www.bjoernutecht.de/wp-content/uploads/cams.jpg" alt="Kleinbildkameras" width="595" height="340" /></p>
<p style="text-align: justify;">Trotz der konservativen Headline lechzen heute viele Fotografen nach den neusten technischen Gadgets. Die Megapixelzahl ist bei den Topmodellen sogar schon dreistellig geworden. Überall gibt es Automatiken &#8211; für den Focus, die Verschlusszeit, die Blende, den ISO-Wert und was sonst noch. Man mag meinen, dass gute Bilder hier vorprogrammiert sind. Doch oftmals halten ja gerade die vielen Möglichkeiten einen davon ab, gezielt einen Moment einzufangen. Durch das Hören einiger Podcasts bestärkt (<span style="text-decoration: underline;"><a title="Happy Shooting" href="http://www.happyshooting.de/podcast/" target="_blank">Happy Shooting</a></span>, <span style="text-decoration: underline;"><a title="Monis Motivklingel" href="http://www.andrae.org/podcast/" target="_blank">Monis Motivklingel</a></span> und <span style="text-decoration: underline;"><a title="Inside Analog Photo" href="http://www.insideanalogphoto.com/" target="_blank">Inside Analog Photo</a></span>), erwuchs mit der Zeit auch bei mir der Wunsch wieder analog zu fotografieren. Das freundliche Umherfragen im Freundes- und Familienkreis hat mir dann drei wirklich schöne Exemplare von analogen Spiegelreflexkameras in die Hände getrieben. Auch wenn diese augenscheinlich sehr ähnlich wirken, gibt es Unterschiede in Bezug auf die Objektivanschlüsse und Bedienung der verschiedenen Kameras. Über eine Belichtungsmessung und das Kleinbildformat, welches mit 35mm-Film bestückt werden möchte, verfügen aber alle Drei.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach nun einer handvoll verschossener Filme war es gerade die andere Herangehensweise des Fotografierens, die das Comeback der alten Kisten zum Spaß haben werden lassen. Im Moment der Aufnahme beschränkt man sich lediglich auf die grundlegenden Einstellungen und widmet sich dem eigentlich Interessanten &#8211; dem Motiv sowie dem entsprechenden Bildaufbau. Sowohl diese andere Herangehensweise, als auch gerade das Ergebnis, das wirklich zählt und erst versetzt betrachtet werden kann, hat hier überzeugt.</p>
<p style="text-align: justify;">Um den Bildeindruck einer analogen Kleinbildkamera erreichen zu können, braucht es bei heutiger Digitaltechnik  selbst auf dem Gebrauchtmarkt vierstellige Investitionen. Heute verkauft man diese teuren Kameras, Canon 5D Mark2 oder Nikon D700, nicht mit der Bezeichnung Kleinbild, sondern sicherlich auch aus Marketingperspektive als <span style="text-decoration: underline;"><a title="Wikipedia: Vollformatsensor" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vollformatsensor" target="_blank">Vollformat</a></span>. Bei den (preislich) darunter angesiedelten Kameras handelt es sich um sogenannte Crop-Kameras, bei denen dann nur noch ein Ausschnitt der eigentlichen Brennweite abgebildet wird. Ein 50mm-Objektiv wirkt so beispielsweise an einer digitalen 4/3-Kamera nicht wie ein Normal-, sondern wie ein Teleobjektiv. Folglich benötigt ein kleinerer Sensor ein weitwinkliges Objektiv. Daher sind deutlichere Freistellung und Bokeh mit einem größerem Bildformat bzw. -sensor besser zu erreichen.</p>
<p style="text-align: justify;">Jedoch verbleibt bei allem technischen Hype um die neuen Techniken eine Anzahl von Fotografen, welche lieber wieder einen Film mit 36 oder auch nur zehn Aufnahmen einlegen. Gerade diese auf nur zehn Aufnahmen pro Film beschränktes Kameras im Mittelformat lassen mich in der letzten Zeit häufig in der digitalen Bucht nach Schnäppchen suchen oder ich ertappe mich dabei, wie ich einmal wieder meine Nase vor der Scheibe mit den gebrauchten Kameras platt drücke. Namen wie Hasselblad, Mamiya und Rollei klingen auch wunderbar im Ohr passionierter Fotografen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das notwendige Zubehör wie Filme und Chemie gibt es in gut sortierten Shops im Netz. Die eigene und damit auch gezielte Entwicklung von Schwarz-Weiß-Filmen ist im Heimgebrauch gut beherrschbar. Hierfür braucht es keinen lichtdichten Raum, sondern dies kann mit einer Entwicklerdose und einem Wechselsack geschehen. Die Entwicklung von C41-Farbfilmen ist nach wie vor in vielen Drogiemärkten und Fotolaboren für überschaubares Geld möglich. Also her mit den alten Schätzen, die in Schubladen, Abstellräumen, auf Dachböden oder nur als Dekoration ihr Dasein fristen.</p>
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		<title>Wir bauen die Mauer wieder auf</title>
		<link>http://www.bjoernutecht.de/wir-bauen-die-mauer-wieder-auf/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Apr 2011 07:52:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Utecht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: center;"><img class=" aligncenter" title="Zaun" src="http://www.bjoernutecht.de/wp-content/uploads/zaun.jpg" alt="Die Mauer muss weg" width="595" height="397" /></p>
<p style="text-align: justify;">Schon seit einiger Zeit scheint sich der Trend durchzusetzen, dass öffentliche Einrichtungen, Gelände und Sportplätze mit Zäunen umspannt werden und dann entsprechende Öffnungszeiten vergeben werden. Genau in dieser Art ist dies in meiner kleinen Heimatstadt Übach-Palenberg geschehen. Dort wird Alles eingezäunt und überwacht, was früher einmal eine öffentliche Fläche war. Angefangen vom weit eingezäunten Schulzentrum, über die Grundschulen, Sportstätten bis hin zum Naherholungsgebiet. Eingesperrt werde Freiflächen, Regenrückhaltebecken, Basketballplätze, Sitzgelegenheiten und Spazierwege. Auch die Änderungen im Bebauungsplan der Stadt Übach-Palenberg erlauben nun die Errichtung von Betonmauern zur Begrenzung privater Grundstücke.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Naherholungsgebiet in Übach-Palenberg scheint hier ein besonders schlechter Witz zu sein. Wenn man in grüner Natur umherspazieren möchte, dann wird man an dieser Stelle durch einen zweieinhalb Meter hohen Zaun daran erinnert, dass es selbst hier ein drinnen und draußen gibt. Auch wurden wir schon einmal im Naherholungsgebiet Abends des Platzes verwiesen, da der Wachmann wohl die Stunde bis zur Schließung nicht mehr warten wollte und uns von seinem Plastikroller aus anbrüllend nahelegte den Platz innerhalb des Zaunes zu verlassen. Hier braucht man dann auch keine Beleuchtung mehr für die Boule-Anlage. Da fühlt man sich willkommen.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: center;"><img class=" aligncenter" title="Zaun" src="http://www.bjoernutecht.de/wp-content/uploads/zaun.jpg" alt="Die Mauer muss weg" width="595" height="397" /></p>
<p style="text-align: justify;">Schon seit einiger Zeit scheint sich der Trend durchzusetzen, dass öffentliche Einrichtungen, Gelände und Sportplätze mit Zäunen umspannt werden und dann entsprechende Öffnungszeiten vergeben werden. Genau in dieser Art ist dies in meiner kleinen Heimatstadt Übach-Palenberg geschehen. Dort wird Alles eingezäunt und überwacht, was früher einmal eine öffentliche Fläche war. Angefangen vom weit eingezäunten Schulzentrum, über die Grundschulen, Sportstätten bis hin zum Naherholungsgebiet. Eingesperrt werde Freiflächen, Regenrückhaltebecken, Basketballplätze, Sitzgelegenheiten und Spazierwege. Auch die Änderungen im Bebauungsplan der Stadt Übach-Palenberg erlauben nun die Errichtung von Betonmauern zur Begrenzung privater Grundstücke.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Naherholungsgebiet in Übach-Palenberg scheint hier ein besonders schlechter Witz zu sein. Wenn man in grüner Natur umherspazieren möchte, dann wird man an dieser Stelle durch einen zweieinhalb Meter hohen Zaun daran erinnert, dass es selbst hier ein drinnen und draußen gibt. Auch wurden wir schon einmal im Naherholungsgebiet Abends des Platzes verwiesen, da der Wachmann wohl die Stunde bis zur Schließung nicht mehr warten wollte und uns von seinem Plastikroller aus anbrüllend nahelegte den Platz innerhalb des Zaunes zu verlassen. Hier braucht man dann auch keine Beleuchtung mehr für die Boule-Anlage. Da fühlt man sich willkommen.</p>
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		<item>
		<title>Kernkraft &#8211; uns wär&#8217; das nicht passiert</title>
		<link>http://www.bjoernutecht.de/kernkraft/</link>
		<comments>http://www.bjoernutecht.de/kernkraft/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 24 Mar 2011 06:21:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Utecht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bjoernutecht.de/?p=1030</guid>
		<description><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class=" aligncenter" title="AVR Reaktorgebäude 1970" src="http://www.bjoernutecht.de/wp-content/uploads/kernkraft.jpg" alt="AVR Reaktorgebäude 1970" width="595" height="407" /></p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000000;">Bild: <a title="Arbeitsgemeinschaft Versuchsreaktor GmbH" href="http://www.ewn-gmbh.de/ewngruppe/avr/das-unternehmen/firmenportraet.html" target="_blank">Arbeitsgemeinschaft Versuchsreaktor</a></span></p>
<p style="text-align: justify;">Die derzeitige Diskussion rund um die Kernenergie, verbunden mit den Geschehnissen in Japan, haben mich dazu gebracht etwas den lokalen Blick zu schärfen. Jülich (30 km Entfernung nach Aachen) beheimatet die 1988 stillgelegte Kernforschungsanlage. Die Umgebung und die Wälder habe ich durch einige Fahrradtouren, Spaziergänge und Läufe kennen gelernt.</p>
<p style="text-align: justify;">Das <span style="text-decoration: underline;"><a title="AVR Jülich" href="http://de.wikipedia.org/wiki/AVR_(Jülich)" target="_blank">Kernkraftwerk Jülich</a></span> wurde 1967 als Forschungsreaktor in Betrieb genommen. Mit seiner Bauweise als Kugelhaufenreaktor leistete er eine Elektrische Nettoleistung von 13,2 Megawatt, die auch in das Stromnetz eingespeist wurde. Am 13. Mai 1978 traten infolge eines länger unbemerkten Lecks im Überhitzerteil des Dampferzeugers 27,5 t Wasser in den Primärkreislauf und damit in den Reaktorkern ein. Obwohl dieser Störfall nur in die Kategorie C eingeordnet wird, stellt er wegen des positiven Reaktivitätseffekts des Wassers einen der gefährlichsten Störfälle für einen Hochtemperaturreaktor dar. Der Störfall blieb wahrscheinlich nur deshalb ohne schwere Folgen, weil der Kern nur niedriege Temperaturen aufwies und das Leck klein blieb. Unter dem Reaktor befindet sich durch den Störfall <span style="text-decoration: underline;"><a title=" Sonderbericht der NRW-Landesregierung zur Grundwasserkontamination 2001" href="http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMV13-493.pdf?von=1&#38;bis=0" target="_blank">radioaktiv belastetes Erdreich und Grundwasser</a></span>. Das Fundamentkammerwasser, welches mit der Umgebung in direktem Kontakt steht, wurde mit Strontium-90 und Tritium radioaktiv kontaminiert. Der kontaminierte Reaktorbehälter wird zunächst nicht zerlegt. Im November 2008 wurde er stattdessen mit Beton verfüllt, um so die radioaktiv hoch kontaminierten Graphitstaubteilchen zu fixieren. In diesem Jahr soll der 2100 Tonnen schwere Behälter zur Zwischenlagerung in eine 200 Meter entfernte Halle transportiert werden. Derzeit werden die verbrauchten Brennelementekugeln in 152 Castor-Behältern auf dem Gelände gelagert. Da die Genehmigung für diese Lagerung 2013 abläuft beabsichtigt das Forschungszentrum die Castor-Behälter nach Ahaus zu überführen. Die Energiewerke Nord GmbH ist mit dem <span style="text-decoration: underline;"><a title="Rückbau Versuchsreaktor Jülich EVS" href="http://www.ewn-gmbh.de/ewngruppe/avr/das-unternehmen/firmenportraet.html" target="_blank">vollständigen Rückbau</a></span> beauftragt, welcher bis zum Jahr 2015 realisiert werden soll.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine weitere nennenswerte Kernanlage in der Umgebung befindet sich in der Fahrradregion bei Lüttich (60 km Entfernung nach Aachen). Das <span style="text-decoration: underline;"><a title="Wikipedia: Kernkraftwerk Tihange" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_Tihange" target="_blank">Kernkraftwerk Tihange</a></span> bei Huy ist eines von zwei in Betrieb befindlichen Kernkraftwerken in Belgien. Am 22. November 2002 ereignete sich ein Störfall. Obwohl der Reaktor zu dieser Zeit heruntergefahren war, produzierte er immer noch Wärme. Durch einen Test wurde fälschlicherweise ein Sicherheitsventil des Druckhalters geöffnet, wodurch der Druck im Primärkreislauf in kürzester Zeit fiel. Sinkt der Druck jedoch, verringert sich die Siedetemperatur des Wassers und geht in den gasförmigen Zustand über. Dann kann die Nachzerfallswärme nicht mehr abtransportiert werden und es besteht die Gefahr einer Kernschmelze. Bei diesem Zwischenfall wurden aufgrund des schnellen Druckabfalls mehrere Sicherheitssysteme aktiviert, die Wasser in den Reaktor einspeisten und die Brennelemente kühlten. Das fälschlicherweise geöffnete Überdruckventil wurde wegen Kommunikationsproblemen erst nach drei Minuten wieder geschlossen. Ein <span style="text-decoration: underline;"><a title="Antenne AC: Chemieunfall am Atomkraftwerk Tihange" href="http://www.antenne-ac.de/004774-chemieunfall-am-atomkraftwerk-tihange" target="_blank">weiterer Zwischenfall</a></span> in Tihange ereignete sich am 4. Oktober 2010. Wie belgische Medien berichteten, liefen dabei rund sechs Kubikmeter einer Chemikalie in die Maas. Für die Umwelt bestand keine Gefahr, hieß es von Seiten des Kraftwerkbetreibers. Es sei bei diesem Zwischenfall kein radioaktives Material ausgetreten.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Natur ist schwer berechenbar, menschliches Handeln nicht fehlerfrei und Dieselmotoren springen halt manchmal nicht an. Es ist fraglich, ob die Betreiber der aktuell weltweit 443 Reaktoren der hohen Verantwortung nachkommen können.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class=" aligncenter" title="AVR Reaktorgebäude 1970" src="http://www.bjoernutecht.de/wp-content/uploads/kernkraft.jpg" alt="AVR Reaktorgebäude 1970" width="595" height="407" /></p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000000;">Bild: <a title="Arbeitsgemeinschaft Versuchsreaktor GmbH" href="http://www.ewn-gmbh.de/ewngruppe/avr/das-unternehmen/firmenportraet.html" target="_blank">Arbeitsgemeinschaft Versuchsreaktor</a></span></p>
<p style="text-align: justify;">Die derzeitige Diskussion rund um die Kernenergie, verbunden mit den Geschehnissen in Japan, haben mich dazu gebracht etwas den lokalen Blick zu schärfen. Jülich (30 km Entfernung nach Aachen) beheimatet die 1988 stillgelegte Kernforschungsanlage. Die Umgebung und die Wälder habe ich durch einige Fahrradtouren, Spaziergänge und Läufe kennen gelernt.</p>
<p style="text-align: justify;">Das <span style="text-decoration: underline;"><a title="AVR Jülich" href="http://de.wikipedia.org/wiki/AVR_(Jülich)" target="_blank">Kernkraftwerk Jülich</a></span> wurde 1967 als Forschungsreaktor in Betrieb genommen. Mit seiner Bauweise als Kugelhaufenreaktor leistete er eine Elektrische Nettoleistung von 13,2 Megawatt, die auch in das Stromnetz eingespeist wurde. Am 13. Mai 1978 traten infolge eines länger unbemerkten Lecks im Überhitzerteil des Dampferzeugers 27,5 t Wasser in den Primärkreislauf und damit in den Reaktorkern ein. Obwohl dieser Störfall nur in die Kategorie C eingeordnet wird, stellt er wegen des positiven Reaktivitätseffekts des Wassers einen der gefährlichsten Störfälle für einen Hochtemperaturreaktor dar. Der Störfall blieb wahrscheinlich nur deshalb ohne schwere Folgen, weil der Kern nur niedriege Temperaturen aufwies und das Leck klein blieb. Unter dem Reaktor befindet sich durch den Störfall <span style="text-decoration: underline;"><a title=" Sonderbericht der NRW-Landesregierung zur Grundwasserkontamination 2001" href="http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMV13-493.pdf?von=1&amp;bis=0" target="_blank">radioaktiv belastetes Erdreich und Grundwasser</a></span>. Das Fundamentkammerwasser, welches mit der Umgebung in direktem Kontakt steht, wurde mit Strontium-90 und Tritium radioaktiv kontaminiert. Der kontaminierte Reaktorbehälter wird zunächst nicht zerlegt. Im November 2008 wurde er stattdessen mit Beton verfüllt, um so die radioaktiv hoch kontaminierten Graphitstaubteilchen zu fixieren. In diesem Jahr soll der 2100 Tonnen schwere Behälter zur Zwischenlagerung in eine 200 Meter entfernte Halle transportiert werden. Derzeit werden die verbrauchten Brennelementekugeln in 152 Castor-Behältern auf dem Gelände gelagert. Da die Genehmigung für diese Lagerung 2013 abläuft beabsichtigt das Forschungszentrum die Castor-Behälter nach Ahaus zu überführen. Die Energiewerke Nord GmbH ist mit dem <span style="text-decoration: underline;"><a title="Rückbau Versuchsreaktor Jülich EVS" href="http://www.ewn-gmbh.de/ewngruppe/avr/das-unternehmen/firmenportraet.html" target="_blank">vollständigen Rückbau</a></span> beauftragt, welcher bis zum Jahr 2015 realisiert werden soll.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine weitere nennenswerte Kernanlage in der Umgebung befindet sich in der Fahrradregion bei Lüttich (60 km Entfernung nach Aachen). Das <span style="text-decoration: underline;"><a title="Wikipedia: Kernkraftwerk Tihange" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_Tihange" target="_blank">Kernkraftwerk Tihange</a></span> bei Huy ist eines von zwei in Betrieb befindlichen Kernkraftwerken in Belgien. Am 22. November 2002 ereignete sich ein Störfall. Obwohl der Reaktor zu dieser Zeit heruntergefahren war, produzierte er immer noch Wärme. Durch einen Test wurde fälschlicherweise ein Sicherheitsventil des Druckhalters geöffnet, wodurch der Druck im Primärkreislauf in kürzester Zeit fiel. Sinkt der Druck jedoch, verringert sich die Siedetemperatur des Wassers und geht in den gasförmigen Zustand über. Dann kann die Nachzerfallswärme nicht mehr abtransportiert werden und es besteht die Gefahr einer Kernschmelze. Bei diesem Zwischenfall wurden aufgrund des schnellen Druckabfalls mehrere Sicherheitssysteme aktiviert, die Wasser in den Reaktor einspeisten und die Brennelemente kühlten. Das fälschlicherweise geöffnete Überdruckventil wurde wegen Kommunikationsproblemen erst nach drei Minuten wieder geschlossen. Ein <span style="text-decoration: underline;"><a title="Antenne AC: Chemieunfall am Atomkraftwerk Tihange" href="http://www.antenne-ac.de/004774-chemieunfall-am-atomkraftwerk-tihange" target="_blank">weiterer Zwischenfall</a></span> in Tihange ereignete sich am 4. Oktober 2010. Wie belgische Medien berichteten, liefen dabei rund sechs Kubikmeter einer Chemikalie in die Maas. Für die Umwelt bestand keine Gefahr, hieß es von Seiten des Kraftwerkbetreibers. Es sei bei diesem Zwischenfall kein radioaktives Material ausgetreten.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Natur ist schwer berechenbar, menschliches Handeln nicht fehlerfrei und Dieselmotoren springen halt manchmal nicht an. Es ist fraglich, ob die Betreiber der aktuell weltweit 443 Reaktoren der hohen Verantwortung nachkommen können.</p>
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		<title>Landesmeisterschaft Bouldern</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Mar 2011 09:09:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Utecht</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Sport]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.flickr.com/photos/bjoernutecht/sets/72157626129466525/show/" target="_blank"><img title="Album &#34;Landesmeisterschaft Bouldern&#34; bei Flickr" src="http://www.bjoernutecht.de/wp-content/uploads/haende.jpg" alt="Landesmeisterschaft Bouldern" width="595" height="397" /></a>
<p style="text-align: right;"><a title="Album &#34;Landesmeisterschaft Bouldern&#34; bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/bjoernutecht/sets/72157626129466525/show/" target="_blank">zur Galerie...</a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Unsere lokale Boulderhalle Moove in Aachen war am 12. März der Veranstaltungsort für die Landesmeisterschaft NRW. Bei den geschraubten Problemen wurden schon alleine beim Zuschauen die Hände schwitzig. In den Klassen der weiblichen und männlichen Jugend, sowie bei den Frauen und Männern, wurden an diesem Tag die Titel ausgeklettert. Eine Fahrgemeinschaft fuhr nach der Veranstaltung wohl besonders frohgelaunt nach Hause. Beim Rückweg in den Ruhrpott hatten Juliane Wurm, ihr Bruder Alexander und Jonas Baumann alleine drei Titel im Gepäck. Diese Ausbeute lässt sich doch sehen.  Die genauen Ergebnisse und weitere Informationen findet man auf der Seite der <span style="text-decoration: underline;"><a title="Boulderhalle Moove" href="http://www.boulderhalle-aachen.de/" target="_blank">Boulderhalle Moove</a></span> und der Seite des <span style="text-decoration: underline;"><a title="Ergebnisse Landesmeisterschaft Bouldern" href="http://www.sportklettern-nrw.de/lm-nrw-bouldern/bc2011/lm-bouldern-2011.pdf" target="_blank">DAV Landesverbandes Nordrhein-Westfalen</a></span>. Einige Fotos der Veranstaltung sind unter dem oben angegebenen Link bei Flickr zu finden.</span></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/bjoernutecht/sets/72157626129466525/show/" target="_blank"><img title="Album &quot;Landesmeisterschaft Bouldern&quot; bei Flickr" src="http://www.bjoernutecht.de/wp-content/uploads/haende.jpg" alt="Landesmeisterschaft Bouldern" width="595" height="397" /></a></p>
<p style="text-align: right;"><a title="Album &quot;Landesmeisterschaft Bouldern&quot; bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/bjoernutecht/sets/72157626129466525/show/" target="_blank">zur Galerie&#8230;</a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Unsere lokale Boulderhalle Moove in Aachen war am 12. März der Veranstaltungsort für die Landesmeisterschaft NRW. Bei den geschraubten Problemen wurden schon alleine beim Zuschauen die Hände schwitzig. In den Klassen der weiblichen und männlichen Jugend, sowie bei den Frauen und Männern, wurden an diesem Tag die Titel ausgeklettert. Eine Fahrgemeinschaft fuhr nach der Veranstaltung wohl besonders frohgelaunt nach Hause. Beim Rückweg in den Ruhrpott hatten Juliane Wurm, ihr Bruder Alexander und Jonas Baumann alleine drei Titel im Gepäck. Diese Ausbeute lässt sich doch sehen.  Die genauen Ergebnisse und weitere Informationen findet man auf der Seite der <span style="text-decoration: underline;"><a title="Boulderhalle Moove" href="http://www.boulderhalle-aachen.de/" target="_blank">Boulderhalle Moove</a></span> und der Seite des <span style="text-decoration: underline;"><a title="Ergebnisse Landesmeisterschaft Bouldern" href="http://www.sportklettern-nrw.de/lm-nrw-bouldern/bc2011/lm-bouldern-2011.pdf" target="_blank">DAV Landesverbandes Nordrhein-Westfalen</a></span>. Einige Fotos der Veranstaltung sind unter dem oben angegebenen Link bei Flickr zu finden.</span></p>
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