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		<title>Klar! Namenzwang</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 17:44:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Utecht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Das anonyme Auftreten hat Kommunikation im Netz an vielen Stellen erst ermöglicht. Wer sonst würde wohl die ganzen Foren und Kommentare mit Inhalt füllen. Dinge, die man nicht in die breite Öffentlichkeit bringen möchte, abwegige Hobbys, private Themen oder sexuelle Gesinnung, würden mit einem Zwang zur Nennung des vollständigen Namens verschwinden. Das Netz hat seine Bedeutung nicht aufgrund einer monothematischen Plattform gewonnen. Die Besonderheit war stets, dass für jede erdenkliche Vorstellung und Gesinnung Gleichgesinnte auffindbar waren. Eine harsche Kritik bläst momentan den 'Internetpeople' mit ihren Avataren und Pseudonymen entgegen. Das Hochschaukeln von Themen, die scheinbar unkontrolliert hereinbrechen führt bei konservativ Etablierten zu Verbots- und Zwangsreflexen. Die Personen hinter den Pseudonymen der twitternden 'Internetpeople' lassen sind jedoch meist erkennen. Sonst könnten sie auch kaum für Blogs und Vorträge bezahlt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Die <span style="text-decoration: underline;"><a title="az-web.de: Stadtrat Übach-Palenberg: UWG kündigt Koalitionsvertrag mit CDU" href="http://www.aachener-zeitung.de/lokales/geilenkirchen-detail-az/2365906" target="_blank">Kommentare auf der Internetseite</a></span> eines lokalen Totholzversenders haben meine Aufmerksamkeit geweckt. So werden nicht mehr bloß Leserbriefe in der Papierausgabe abdruckt, sondern auch im Netz können Leser die Beiträge kommentieren. Sämtliche digitalen Kommentare zum Beitrag wurden unter Pseudonymen verfasst. Selbst der gelegentliche Leser bemerkt, dass es stets die selben Personen sind, die versuchen das Feld der Kommentare mit ihrer Meinung zu besetzen. Entsprechend dem recht aggressiven Vorgehen lässt sich bei den Personen auch die politische Zugehörigkeit ablesen. Das hier nicht auf dem Niveau des Feuilletons der FAZ diskutiert wird, kann sich selbst jeder zusammenzählen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Netzwerk Google+ hat kurz nach seinem Start diejenigen Profile gelöscht, die ihren Klarnamen nicht genannt hatten. Auf ein sozialen Netz, dass eh keiner nutzt kann man leicht verzichten. Problematisch wurde es aber, als bei Nutzern mit Pseudonymen in der Folge die zugehörigen E-Mailaccounts und Dokumente nicht mehr erreichbar waren.</p>
<p style="text-align: justify;">Derjenige der in die Öffentlichkeit tritt und seine Meinung ausspricht macht sich angreifbar. Beiträge von erkennbaren Personen sind es, die Interesse wecken und Anschlussfähigkeit garantieren. Im Netz ist (zum Glück) nicht jeder Gegenstand ein politischer. Für das Feld des Politischen bleiben persönliche Beiträge jedoch unverzichtbar.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Das anonyme Auftreten hat Kommunikation im Netz an vielen Stellen erst ermöglicht. Wer sonst würde wohl die ganzen Foren und Kommentare mit Inhalt füllen. Dinge, die man nicht in die breite Öffentlichkeit bringen möchte, abwegige Hobbys, private Themen oder sexuelle Gesinnung, würden mit einem Zwang zur Nennung des vollständigen Namens verschwinden. Das Netz hat seine Bedeutung nicht aufgrund einer monothematischen Plattform gewonnen. Die Besonderheit war stets, dass für jede erdenkliche Vorstellung und Gesinnung Gleichgesinnte auffindbar waren. Eine harsche Kritik bläst momentan den &#8216;Internetpeople&#8217; mit ihren Avataren und Pseudonymen entgegen. Das Hochschaukeln von Themen, die scheinbar unkontrolliert hereinbrechen führt bei konservativ Etablierten zu Verbots- und Zwangsreflexen. Die Personen hinter den Pseudonymen der twitternden &#8216;Internetpeople&#8217; lassen sind jedoch meist erkennen. Sonst könnten sie auch kaum für Blogs und Vorträge bezahlt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Die <span style="text-decoration: underline;"><a title="az-web.de: Stadtrat Übach-Palenberg: UWG kündigt Koalitionsvertrag mit CDU" href="http://www.aachener-zeitung.de/lokales/geilenkirchen-detail-az/2365906" target="_blank">Kommentare auf der Internetseite</a></span> eines lokalen Totholzversenders haben meine Aufmerksamkeit geweckt. So werden nicht mehr bloß Leserbriefe in der Papierausgabe abdruckt, sondern auch im Netz können Leser die Beiträge kommentieren. Sämtliche digitalen Kommentare zum Beitrag wurden unter Pseudonymen verfasst. Selbst der gelegentliche Leser bemerkt, dass es stets die selben Personen sind, die versuchen das Feld der Kommentare mit ihrer Meinung zu besetzen. Entsprechend dem recht aggressiven Vorgehen lässt sich bei den Personen auch die politische Zugehörigkeit ablesen. Das hier nicht auf dem Niveau des Feuilletons der FAZ diskutiert wird, kann sich selbst jeder zusammenzählen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Netzwerk Google+ hat kurz nach seinem Start diejenigen Profile gelöscht, die ihren Klarnamen nicht genannt hatten. Auf ein sozialen Netz, dass eh keiner nutzt kann man leicht verzichten. Problematisch wurde es aber, als bei Nutzern mit Pseudonymen in der Folge die zugehörigen E-Mailaccounts und Dokumente nicht mehr erreichbar waren.</p>
<p style="text-align: justify;">Derjenige der in die Öffentlichkeit tritt und seine Meinung ausspricht macht sich angreifbar. Beiträge von erkennbaren Personen sind es, die Interesse wecken und Anschlussfähigkeit garantieren. Im Netz ist (zum Glück) nicht jeder Gegenstand ein politischer. Für das Feld des Politischen bleiben persönliche Beiträge jedoch unverzichtbar.</p>
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		<title>Wer braucht noch Kameras?</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Apr 2012 18:48:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Utecht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Für begeisterte Smartphone-Nutzer sind in letzter Zeit viele kreative und mächtige Apps erschienen. Sie stellen lang ersehnte und schlau kombinierte Funktionen für einen nur kleinen Aufpreis zur Verfügung. Die neueste Software-Errungenschaft, die bei mir für Begeisterung sorgt, ist die Video-App <span style="text-decoration: underline;"><a title="SloPro 60FPS" href="http://sloproapp.com/60FPS/SloPro_60FPS_Video_for_iPhone_4S.html" target="_blank">SloPro</a></span>. Sie ermöglicht es HD-Videos mit 60 Bildern pro Sekunde aufzunehmen und diese als saubere Zeitlupenaufnahme auszugeben. Der Dienst Instagram hat es mit seinem anwenderfreundlichen Bedienumfang geschafft eine große Nutzergruppe auf sich zu ziehen. Der Social-Media Riese Facebook hat so gerade <span style="text-decoration: underline;"><a title="netzwertig.com: Für eine Milliarde Dollar - Facebook übernimmt Instagram" href="http://netzwertig.com/2012/04/09/fuer-eine-milliarde-dollar-facebook-uebernimmt-instagram/" target="_blank">eine Milliarde US-Dollar</a></span> für diese scheinbar kleine Applikation locker gemacht.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Blick hinüber in das Segment der puristischen Digitalkameras zeigt, dass Erweiterungen hier nicht günstig zu haben sind. Die Aktualisierungen der Firmware dienen vor allem zur Behebung von Fehlern. Verbesserte Funktionen und naheliegende Erweiterungen werden nicht durch eine Aktualisierung, sondern durch das Nachfolgemodell bereitgestellt. Eine Bearbeitung und das direkte Teilen findet man bisher nur bei exotischen Modellen. Canon möchte alleine für seinen Wireless File Transmitter mehr haben, als man für ein modernes Smartphone ausgeben muss. Einen angeschlossenen Computer mit Bearbeitung, Archivierung und Weiterleitung braucht man natürlich auch noch. Nicht gerade die direkte Art der Umsetzung. Da ist der Griff zur analogen Kamera und Film mit anschließender Entwicklung fast naheliegender, falls einmal der Wunsch nach sequentiellem Arbeiten und Entschleunigung besteht.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch preislich ist hier momentan nicht gerade von einer Revolution zu sprechen. Die Innovation bei der Videoaufnahme, dem Sensor und Fokussystem sind nach wie vor erstaunlich, jedoch werden für die neuen Funktionen auch deutlich höhere Preise verlangt. Mit <span style="text-decoration: underline;"><a title="Hell and Back again" href="http://hellandbackagain.com/" target="_blank">Hell and Back Again</a></span> wurde das erste mal ein Film für den Oscar nominiert, der lediglich mit einer DSLR (Canon 5D MKII) gedreht wurde. Mal schauen wie lange die multifunktionalen Geräte (<em>heute noch</em>: Smartphones) brauchen werden auch diese Bühne einzunehmen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Digitalkamera wäre nicht die erste Geräteklasse, die wegen einseitiger Funktionalität bedeutungslos wird. Bald könnte sie im Regal zwischen Gameboy und Discman verstauben oder auf einem anderen Kontinent als Elektroschrott enden.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Für begeisterte Smartphone-Nutzer sind in letzter Zeit viele kreative und mächtige Apps erschienen. Sie stellen lang ersehnte und schlau kombinierte Funktionen für einen nur kleinen Aufpreis zur Verfügung. Die neueste Software-Errungenschaft, die bei mir für Begeisterung sorgt, ist die Video-App <span style="text-decoration: underline;"><a title="SloPro 60FPS" href="http://sloproapp.com/60FPS/SloPro_60FPS_Video_for_iPhone_4S.html" target="_blank">SloPro</a></span>. Sie ermöglicht es HD-Videos mit 60 Bildern pro Sekunde aufzunehmen und diese als saubere Zeitlupenaufnahme auszugeben. Der Dienst Instagram hat es mit seinem anwenderfreundlichen Bedienumfang geschafft eine große Nutzergruppe auf sich zu ziehen. Der Social-Media Riese Facebook hat so gerade <span style="text-decoration: underline;"><a title="netzwertig.com: Für eine Milliarde Dollar - Facebook übernimmt Instagram" href="http://netzwertig.com/2012/04/09/fuer-eine-milliarde-dollar-facebook-uebernimmt-instagram/" target="_blank">eine Milliarde US-Dollar</a></span> für diese scheinbar kleine Applikation locker gemacht.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Blick hinüber in das Segment der puristischen Digitalkameras zeigt, dass Erweiterungen hier nicht günstig zu haben sind. Die Aktualisierungen der Firmware dienen vor allem zur Behebung von Fehlern. Verbesserte Funktionen und naheliegende Erweiterungen werden nicht durch eine Aktualisierung, sondern durch das Nachfolgemodell bereitgestellt. Eine Bearbeitung und das direkte Teilen findet man bisher nur bei exotischen Modellen. Canon möchte alleine für seinen Wireless File Transmitter mehr haben, als man für ein modernes Smartphone ausgeben muss. Einen angeschlossenen Computer mit Bearbeitung, Archivierung und Weiterleitung braucht man natürlich auch noch. Nicht gerade die direkte Art der Umsetzung. Da ist der Griff zur analogen Kamera und Film mit anschließender Entwicklung fast naheliegender, falls einmal der Wunsch nach sequentiellem Arbeiten und Entschleunigung besteht.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch preislich ist hier momentan nicht gerade von einer Revolution zu sprechen. Die Innovation bei der Videoaufnahme, dem Sensor und Fokussystem sind nach wie vor erstaunlich, jedoch werden für die neuen Funktionen auch deutlich höhere Preise verlangt. Mit <span style="text-decoration: underline;"><a title="Hell and Back again" href="http://hellandbackagain.com/" target="_blank">Hell and Back Again</a></span> wurde das erste mal ein Film für den Oscar nominiert, der lediglich mit einer DSLR (Canon 5D MKII) gedreht wurde. Mal schauen wie lange die multifunktionalen Geräte (<em>heute noch</em>: Smartphones) brauchen werden auch diese Bühne einzunehmen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Digitalkamera wäre nicht die erste Geräteklasse, die wegen einseitiger Funktionalität bedeutungslos wird. Bald könnte sie im Regal zwischen Gameboy und Discman verstauben oder auf einem anderen Kontinent als Elektroschrott enden.</p>
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		<title>Schlafhorst Vereinsmeisterschaft Straßenlauf</title>
		<link>http://www.bjoernutecht.de/schlafhorst-vereinsmeisterschaft-strassenlauf-2012/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 05:55:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Utecht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.bjoernutecht.de/foto/schlafhorst-vereinsmeisterschaft-strassenlauf-2012/" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1308 aligncenter" title="Fotos: Schlafhorst Vereinsmeisterschaft Straßenlauf 2012" src="http://www.bjoernutecht.de/wp-content/uploads/stopuhr.jpg" alt="" width="595" height="335" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Am Wochenende habe ich einige Fotos der Vereinsmeisterschaft im Straßenlauf aufgenommen. Die <span style="text-decoration: underline;"><a title="Fotos: Vereinsmeisterschaft Straßenlauf" href="http://www.bjoernutecht.de/foto/schlafhorst-vereinsmeisterschaft-strassenlauf-2012/" target="_blank">Bildserie</a></span> dieser Veranstaltung, die am 22. April 2012 in Übach-Palenberg stattgefunden hat, ist nun hier im Portfolio zu finden. Die Ergebnisse der unterschiedlichen Strecken und der Altersklassen sind auf der Seite des <span style="text-decoration: underline;"><a title="SV Rot-Weiß Schlafhorst" href="http://www.svrwschlafhorst.de/ergebnisse/VMStr220412.htm" target="_blank">SV Rot-Weiß Schlafhorst</a></span> zu finden.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.bjoernutecht.de/foto/schlafhorst-vereinsmeisterschaft-strassenlauf-2012/" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1308 aligncenter" title="Fotos: Schlafhorst Vereinsmeisterschaft Straßenlauf 2012" src="http://www.bjoernutecht.de/wp-content/uploads/stopuhr.jpg" alt="" width="595" height="335" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Am Wochenende habe ich einige Fotos der Vereinsmeisterschaft im Straßenlauf aufgenommen. Die <span style="text-decoration: underline;"><a title="Fotos: Vereinsmeisterschaft Straßenlauf" href="http://www.bjoernutecht.de/foto/schlafhorst-vereinsmeisterschaft-strassenlauf-2012/" target="_blank">Bildserie</a></span> dieser Veranstaltung, die am 22. April 2012 in Übach-Palenberg stattgefunden hat, ist nun hier im Portfolio zu finden. Die Ergebnisse der unterschiedlichen Strecken und der Altersklassen sind auf der Seite des <span style="text-decoration: underline;"><a title="SV Rot-Weiß Schlafhorst" href="http://www.svrwschlafhorst.de/ergebnisse/VMStr220412.htm" target="_blank">SV Rot-Weiß Schlafhorst</a></span> zu finden.</p>
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		<title>Du bist das Produkt</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Feb 2012 16:38:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Utecht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1280" title="facebook" src="http://www.bjoernutecht.de/wp-content/uploads/facebook1.jpg" alt="" width="595" height="335" /></p>
<p style="text-align: justify;">Facebook strebt für dieses Jahr seinen Börsengang an. Das Soziale Netzwerk hat nach eigenen Angaben weltweit <span style="text-decoration: underline;"><a title="allfacebook.de" href="http://allfacebook.de/userdata/" target="_blank">850 Millionen Nutzer</a></span>. Damit ist mehr als ein Zehntel der Weltbevölkerung hier registriert. Für Deutschland liegt die Nutzerzahl nach Firmenangaben bei <span style="text-decoration: underline;"><a title="allfacebook.de" href="http://allfacebook.de/userdata/" target="_blank">mehr als 25 Millionen</a></span>. Bei einer derart hohen Marktdurchdringung stellt sich die Frage, ob man sich für die nächste Volkszählung, nicht direkt an diesen Konzern wendet. Solche Marktwerte lassen Börsianer nahezu schwindelig werden. Facebook schätzt seinen Unternehmenswert auf etwa <span style="text-decoration: underline;"><a title="welt.de: Facebook schätzt sich auf 60 Milliarden Dollar" href="http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article12506113/Facebook-schaetzt-sich-auf-60-Milliarden-Dollar.html" target="_blank">60 Milliarden $</a></span> - und somit ca. 70 $ pro Nutzer.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Konzern generiert seinen Gewinn momentan <span style="text-decoration: underline;"><a title="reuters.com: The most interesting data points in Facebook's IPO" href="http://blogs.reuters.com/anthony-derosa/2012/02/01/the-most-interesting-data-points-in-facebooks-ipo/" target="_blank">hauptsächlich aus Werbeanzeigen</a></span>. Die eigentliche Registrierung und Verwendung ist für Privatpersonen und Unternehmen kostenfrei. Ein derart hoch geschätzter Unternehmenswert lässt sich allerdings nur aus den möglichen zukünftigen Versprechen wie der Einbindung von Bezahlmodellen, den weiteren Ausbau von Werbeanzeigen (gerade auf der mobilen Version) und den Erlös durch Spielevertrieb auf der Plattform ableiten.</p>
<p style="text-align: justify;">Die große Wertschätzung dieses Unternehmens generiert sich somit vorwiegend aus den Versprechen an die Zukunft. Online-Netzwerke und neue Medien entwickeln sich nach wie vor rasant weiter. Facebook selbst wurde erst im Jahr 2004 gegründet und hat sich in wenigen Jahren zum marktdominierenden Anbieter entwickelt. Schon vor Facebook  gab es äußerst populäre Angebote wie die VZ-Netzwerke oder auch Myspace. Diese sind jedoch durch ausbleibende und fehlgeleitete Produktentwicklungen und technische Probleme heute nahezu bedeutungslos geworden.</p>
<p style="text-align: justify;">Ebenso überzeugt bin ich davon, dass dieses Schicksal Facebook zuteil wird. Auch wenn Facebook heute den größten Teil der Nutzer an sich binden kann, sind die <span style="text-decoration: underline;"><a title="spiegel.de: Wie die Privatsphäre erodiert" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,694388,00.html" target="_blank">Privatsphäre-Simulation</a></span>, die komplexen Einstellungen, die <span style="text-decoration: underline;"><a title="zeit.de: Verfassungsgerichtspräsident warnt vor Facebook" href="http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2011-11/verfassungsgericht-facebook" target="_blank">Datenschutzbestimmungen</a></span> und die ungefragte Freischaltung neuer Funktionen  nutzerunfreundlich und daher nicht zukunftsfähig. Facebook schreibt so etwa in den <span style="text-decoration: underline;"><a title="Facebook AGB" href="http://www.facebook.com/legal/terms" target="_blank">AGBs</a></span>: "Du gibst uns eine nicht-exklusive, übertragbare, unterlizenzierbare, gebührenfreie, weltweite Lizenz für die Nutzung jeglicher IP-Inhalte, die du auf oder im Zusammenhang mit Facebook postest." Hiermit gestattet man, dass eigene Inhalte von Facebook veräußert werden dürfen. Diese Grundfehler zu korrigieren wird deutlich schwerer sein, als einen besseren Neuentwurf vorzulegen. Google+ und Path sind zwei gut aussende Neuentwürfe. Doch auch sie kranken an der Problemstellung, wie sich ein Netzwerk kostenfrei anbieten lässt ohne durch die Nutzerdaten Gewinn zu generieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Projekt <span style="text-decoration: underline;"><a title="diasp.eu: Disapora" href="http://diasp.eu/" target="_blank">Diaspora</a></span> liefert mit einer freien Software zur Bildung von sozialen Netzwerken eine spannende Alternative, welche über Spenden finanziert wurde. Die dezentrale Struktur sorgt dafür, dass der Anwender seine Daten auf persönlichen Webservern ablegt. Momentan tummeln sich hier etwa 370.000 Nutzer. Viele normale Anwender (Nicht-Nerds) sind mit der Verwaltung ihres Facebook-Auftritts schon komplett beschäftigt und möchten daher auch andere Wege nicht beschreiten. Entscheidend wird sein, ob die große Masse der Nutzer die bisherigen Bestimmungen in Kauf nimmt oder sich neue Wege sucht, die eigenen Inhalte und Verweise zu veröffentlichen. Von mir auf jeden Fall bekommt Facebook kein Foto mehr.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1280" title="facebook" src="http://www.bjoernutecht.de/wp-content/uploads/facebook1.jpg" alt="" width="595" height="335" /></p>
<p style="text-align: justify;">Facebook strebt für dieses Jahr seinen Börsengang an. Das Soziale Netzwerk hat nach eigenen Angaben weltweit <span style="text-decoration: underline;"><a title="allfacebook.de" href="http://allfacebook.de/userdata/" target="_blank">850 Millionen Nutzer</a></span>. Damit ist mehr als ein Zehntel der Weltbevölkerung hier registriert. Für Deutschland liegt die Nutzerzahl nach Firmenangaben bei <span style="text-decoration: underline;"><a title="allfacebook.de" href="http://allfacebook.de/userdata/" target="_blank">mehr als 25 Millionen</a></span>. Bei einer derart hohen Marktdurchdringung stellt sich die Frage, ob man sich für die nächste Volkszählung, nicht direkt an diesen Konzern wendet. Solche Marktwerte lassen Börsianer nahezu schwindelig werden. Facebook schätzt seinen Unternehmenswert auf etwa <span style="text-decoration: underline;"><a title="welt.de: Facebook schätzt sich auf 60 Milliarden Dollar" href="http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article12506113/Facebook-schaetzt-sich-auf-60-Milliarden-Dollar.html" target="_blank">60 Milliarden $</a></span> - und somit ca. 70 $ pro Nutzer.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Konzern generiert seinen Gewinn momentan <span style="text-decoration: underline;"><a title="reuters.com: The most interesting data points in Facebook's IPO" href="http://blogs.reuters.com/anthony-derosa/2012/02/01/the-most-interesting-data-points-in-facebooks-ipo/" target="_blank">hauptsächlich aus Werbeanzeigen</a></span>. Die eigentliche Registrierung und Verwendung ist für Privatpersonen und Unternehmen kostenfrei. Ein derart hoch geschätzter Unternehmenswert lässt sich allerdings nur aus den möglichen zukünftigen Versprechen wie der Einbindung von Bezahlmodellen, den weiteren Ausbau von Werbeanzeigen (gerade auf der mobilen Version) und den Erlös durch Spielevertrieb auf der Plattform ableiten.</p>
<p style="text-align: justify;">Die große Wertschätzung dieses Unternehmens generiert sich somit vorwiegend aus den Versprechen an die Zukunft. Online-Netzwerke und neue Medien entwickeln sich nach wie vor rasant weiter. Facebook selbst wurde erst im Jahr 2004 gegründet und hat sich in wenigen Jahren zum marktdominierenden Anbieter entwickelt. Schon vor Facebook  gab es äußerst populäre Angebote wie die VZ-Netzwerke oder auch Myspace. Diese sind jedoch durch ausbleibende und fehlgeleitete Produktentwicklungen und technische Probleme heute nahezu bedeutungslos geworden.</p>
<p style="text-align: justify;">Ebenso überzeugt bin ich davon, dass dieses Schicksal Facebook zuteil wird. Auch wenn Facebook heute den größten Teil der Nutzer an sich binden kann, sind die <span style="text-decoration: underline;"><a title="spiegel.de: Wie die Privatsphäre erodiert" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,694388,00.html" target="_blank">Privatsphäre-Simulation</a></span>, die komplexen Einstellungen, die <span style="text-decoration: underline;"><a title="zeit.de: Verfassungsgerichtspräsident warnt vor Facebook" href="http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2011-11/verfassungsgericht-facebook" target="_blank">Datenschutzbestimmungen</a></span> und die ungefragte Freischaltung neuer Funktionen  nutzerunfreundlich und daher nicht zukunftsfähig. Facebook schreibt so etwa in den <span style="text-decoration: underline;"><a title="Facebook AGB" href="http://www.facebook.com/legal/terms" target="_blank">AGBs</a></span>: &#8220;Du gibst uns eine nicht-exklusive, übertragbare, unterlizenzierbare, gebührenfreie, weltweite Lizenz für die Nutzung jeglicher IP-Inhalte, die du auf oder im Zusammenhang mit Facebook postest.&#8221; Hiermit gestattet man, dass eigene Inhalte von Facebook veräußert werden dürfen. Diese Grundfehler zu korrigieren wird deutlich schwerer sein, als einen besseren Neuentwurf vorzulegen. Google+ und Path sind zwei gut aussende Neuentwürfe. Doch auch sie kranken an der Problemstellung, wie sich ein Netzwerk kostenfrei anbieten lässt ohne durch die Nutzerdaten Gewinn zu generieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Projekt <span style="text-decoration: underline;"><a title="diasp.eu: Disapora" href="http://diasp.eu/" target="_blank">Diaspora</a></span> liefert mit einer freien Software zur Bildung von sozialen Netzwerken eine spannende Alternative, welche über Spenden finanziert wurde. Die dezentrale Struktur sorgt dafür, dass der Anwender seine Daten auf persönlichen Webservern ablegt. Momentan tummeln sich hier etwa 370.000 Nutzer. Viele normale Anwender (Nicht-Nerds) sind mit der Verwaltung ihres Facebook-Auftritts schon komplett beschäftigt und möchten daher auch andere Wege nicht beschreiten. Entscheidend wird sein, ob die große Masse der Nutzer die bisherigen Bestimmungen in Kauf nimmt oder sich neue Wege sucht, die eigenen Inhalte und Verweise zu veröffentlichen. Von mir auf jeden Fall bekommt Facebook kein Foto mehr.</p>
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		<title>Spielzeugfabrik &#8211; Assembled in China</title>
		<link>http://www.bjoernutecht.de/spielzeugfabrik-assembled-in-china/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 21:45:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Utecht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1256" title="Apfel" src="http://www.bjoernutecht.de/wp-content/uploads/apfel1.jpg" alt="" width="595" height="342" /></p>
<p style="text-align: justify;">Moderne Gadgets sind heute die Werkzeuge, die fast jeder gerne in der Tasche hätte, die Begehrlichkeiten auslösen und auch als Statussymbol herhalten. Umgeben werden diese Wunderwerke der modernen Technik von einer oftmals ikonenhaften Aura. Auf gigantischen Messeständen und bei perfekt einstudierten Präsentationen werden die neusten Errungenschaften von den großen Spielern des Technologiesektors dem kaufwilligen Publikum präsentiert. Bei dem Funkeln und aller Faszination gerät die eigentliche Herstellung in den Hintergrund.</p>
<p style="text-align: justify;">Um im heutigen Wettlauf der ständigen Erneuerung und Gewinnerwartungen bestehen zu können, fühlen sich die Produzenten gezwungen den Wertschöpfungsprozess vom Rohstoffgewinn bis hin zur Endmontage zu optimieren. Allein dies ist nichts Neues, jedoch erreicht dieses Prinzip mit der aktuellen Technisierung nun neue Dimensionen. Eine Vorstellung von heutigen Herstellungsprozessen konnte man sich durch den Radiobeitrag <span style="text-decoration: underline;"><a title="This American Life: Mr. Daisey and the Apple Factory" href="http://www.thisamericanlife.org/radio-archives/episode/454/mr-daisey-and-the-apple-factory" target="_blank">Mr. Daisey and the Apple Factory</a></span> machen. Mike Daisey, ein Apple-Fanboy erster Güte, sah einige Fotos von einem neuen iPhone, welche wohl ein Arbeiter aus der Fabrik geschossen hatte. Er stellte sich die Frage, wer den ganzen Kram eigentlich herstellt und reiste nach China, um dies herauszufinden. Mehr als eine Millionen Arbeiter montieren in der chinesischen Provinz Shenzhen die begehrten Gadgets unserer Zeit. Hier sprach Mike mit den Arbeitern vor den Toren der Foxconn-Werke. Zugang zu den eigentlichen Produktionsstätten wurde ihm nicht gewährt.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Zustände in den Foxconn-Werken, die vorher mit einer <span style="text-decoration: underline;"><a title="Zeit.de: Suizid-Serie bei taiwanesischem iPhone-Hersteller" href="http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2010-05/china-foxconn-suizide" target="_blank">Reihe von Suiziden</a></span> und <span style="text-decoration: underline;"><a title="spiegel.de: Tödliche Explosion bringt Foxxconn in Erkläsungsnot" href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,764202,00.html" target="_blank">Unfällen</a></span> für Aufruhr gesorgt haben, standen unter medialer Aufmerksamkeit. In der Folge gab es deutliche Kritik am Technologieriesen. Apple hat nun die <span style="text-decoration: underline;"><a title="wikipedia.org: Fair Labor Association" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Fair_Labor_Association" target="_blank">Fair Labour Association</a></span> (FLA) eingeschaltet, um die Arbeitsbedingungen vor Ort zu verbessern. Ob man dies als PR-Kampagne oder als wirkliche Fortentwicklung der Arbeitssituation einstufen kann, lässt sich erst später beurteilen. Der Sender ABC hat <span style="text-decoration: underline;"><a title="cultofmac.com: Apple grants ABC Nightline exclusive access to Foxconn factories in china" href="http://www.cultofmac.com/147470/apple-grants-abc-nightline-exclusive-access-to-foxconn-factories-in-china-teaser-video/" target="_blank">exklusiv Zutritt zu den Produktionsstätten</a></span> erhalten und sendet dieses Material diese Woche in der Show <span style="text-decoration: underline;"><a title="ABC Nightline" href="http://abcnews.go.com/Nightline/" target="_blank">Nightline</a></span>.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch auch wenn sich mit dem derzeitigen Marktführer bei Tabletcomputern am besten mediale Aufmerksamkeit erzeugen lässt, kann dies nicht darüber hinwegtäuschen, dass andere Hersteller nach ganz ähnlichen Methoden verfahren. <span style="text-decoration: underline;"><a title="wikipedia.org: Foxconn" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Foxconn" target="_blank">Foxconn</a></span> produziert neben den Geräten von Apple ebenfalls für die Firmen HP und Dell, die Spielkonsolen Nintendo DS, Xbox 360, Wii und die Playstation. Auch der südkoreanische Mischkonzern Samsung ist mit seiner <span style="text-decoration: underline;"><a title="zeit.de: Weltmacht Samsung" href="http://www.zeit.de/2012/08/Weltmacht-Samsung/" target="_blank">autoritären und rücksichtslosen Unternehmensführung</a></span> in den Fokus von NGOs und der Justiz geraten. Hier spielt weder die Platform noch die Marke eine Rolle.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1256" title="Apfel" src="http://www.bjoernutecht.de/wp-content/uploads/apfel1.jpg" alt="" width="595" height="342" /></p>
<p style="text-align: justify;">Moderne Gadgets sind heute die Werkzeuge, die fast jeder gerne in der Tasche hätte, die Begehrlichkeiten auslösen und auch als Statussymbol herhalten. Umgeben werden diese Wunderwerke der modernen Technik von einer oftmals ikonenhaften Aura. Auf gigantischen Messeständen und bei perfekt einstudierten Präsentationen werden die neusten Errungenschaften von den großen Spielern des Technologiesektors dem kaufwilligen Publikum präsentiert. Bei dem Funkeln und aller Faszination gerät die eigentliche Herstellung in den Hintergrund.</p>
<p style="text-align: justify;">Um im heutigen Wettlauf der ständigen Erneuerung und Gewinnerwartungen bestehen zu können, fühlen sich die Produzenten gezwungen den Wertschöpfungsprozess vom Rohstoffgewinn bis hin zur Endmontage zu optimieren. Allein dies ist nichts Neues, jedoch erreicht dieses Prinzip mit der aktuellen Technisierung nun neue Dimensionen. Eine Vorstellung von heutigen Herstellungsprozessen konnte man sich durch den Radiobeitrag <span style="text-decoration: underline;"><a title="This American Life: Mr. Daisey and the Apple Factory" href="http://www.thisamericanlife.org/radio-archives/episode/454/mr-daisey-and-the-apple-factory" target="_blank">Mr. Daisey and the Apple Factory</a></span> machen. Mike Daisey, ein Apple-Fanboy erster Güte, sah einige Fotos von einem neuen iPhone, welche wohl ein Arbeiter aus der Fabrik geschossen hatte. Er stellte sich die Frage, wer den ganzen Kram eigentlich herstellt und reiste nach China, um dies herauszufinden. Mehr als eine Millionen Arbeiter montieren in der chinesischen Provinz Shenzhen die begehrten Gadgets unserer Zeit. Hier sprach Mike mit den Arbeitern vor den Toren der Foxconn-Werke. Zugang zu den eigentlichen Produktionsstätten wurde ihm nicht gewährt.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Zustände in den Foxconn-Werken, die vorher mit einer <span style="text-decoration: underline;"><a title="Zeit.de: Suizid-Serie bei taiwanesischem iPhone-Hersteller" href="http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2010-05/china-foxconn-suizide" target="_blank">Reihe von Suiziden</a></span> und <span style="text-decoration: underline;"><a title="spiegel.de: Tödliche Explosion bringt Foxxconn in Erkläsungsnot" href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,764202,00.html" target="_blank">Unfällen</a></span> für Aufruhr gesorgt haben, standen unter medialer Aufmerksamkeit. In der Folge gab es deutliche Kritik am Technologieriesen. Apple hat nun die <span style="text-decoration: underline;"><a title="wikipedia.org: Fair Labor Association" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Fair_Labor_Association" target="_blank">Fair Labour Association</a></span> (FLA) eingeschaltet, um die Arbeitsbedingungen vor Ort zu verbessern. Ob man dies als PR-Kampagne oder als wirkliche Fortentwicklung der Arbeitssituation einstufen kann, lässt sich erst später beurteilen. Der Sender ABC hat <span style="text-decoration: underline;"><a title="cultofmac.com: Apple grants ABC Nightline exclusive access to Foxconn factories in china" href="http://www.cultofmac.com/147470/apple-grants-abc-nightline-exclusive-access-to-foxconn-factories-in-china-teaser-video/" target="_blank">exklusiv Zutritt zu den Produktionsstätten</a></span> erhalten und sendet dieses Material diese Woche in der Show <span style="text-decoration: underline;"><a title="ABC Nightline" href="http://abcnews.go.com/Nightline/" target="_blank">Nightline</a></span>.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch auch wenn sich mit dem derzeitigen Marktführer bei Tabletcomputern am besten mediale Aufmerksamkeit erzeugen lässt, kann dies nicht darüber hinwegtäuschen, dass andere Hersteller nach ganz ähnlichen Methoden verfahren. <span style="text-decoration: underline;"><a title="wikipedia.org: Foxconn" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Foxconn" target="_blank">Foxconn</a></span> produziert neben den Geräten von Apple ebenfalls für die Firmen HP und Dell, die Spielkonsolen Nintendo DS, Xbox 360, Wii und die Playstation. Auch der südkoreanische Mischkonzern Samsung ist mit seiner <span style="text-decoration: underline;"><a title="zeit.de: Weltmacht Samsung" href="http://www.zeit.de/2012/08/Weltmacht-Samsung/" target="_blank">autoritären und rücksichtslosen Unternehmensführung</a></span> in den Fokus von NGOs und der Justiz geraten. Hier spielt weder die Platform noch die Marke eine Rolle.</p>
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		<title>Blockbau</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 16:51:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Utecht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>

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		<description><![CDATA[<iframe src="http://player.vimeo.com/video/35785961?title=0&#38;byline=0&#38;portrait=0" frameborder="0" width="595" height="334"></iframe>
<p style="text-align: justify;">Im <span style="text-decoration: underline;"><a title="What The Hack" href="http://www.bjoernutecht.de/what-the-hack/" target="_blank">letzten Artikel</a></span> habe ich über die Möglichkeiten geschrieben, die schon in einer kleinen Digitalknipse stecken, wenn man sie etwas aufbohrt. Mit dem entsprechenden Hack ist in den letzten Tagen dieses Video aus vielen tausend Einzelbildern vom Umbau der <span style="text-decoration: underline;"><a title="Boulderhalle Moove / Aachen" href="http://www.boulderhalle-aachen.de/" target="_blank">Boulderhalle Moove</a></span> entstanden. Auf einem Stativ fotografierte die kleine Canon S95 alle paar Sekunden und brachte so etwa 40.000 Bilder zusammen. Zusammengerechnet wurden die Fotos mit Quicktime 7 zu Clips mit 24 Bilder/Sekunde. Der digitale Zoom-Effekt (<span style="text-decoration: underline;"><a title="wikipedia.org: Ken-Burns-Effekt" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ken_Burns#Ken-Burns-Effekt" target="_blank">Ken Burns</a></span>) ist im Schnitt mit iMovie hinzugekommen. Hier wurden die Clips auch noch auf doppelte Geschwindigkeit gebracht. Der Track dazu ist natürlich auch wieder einmal selbst geschraubt. Wie gewohnt steht das Video unter der <span style="text-decoration: underline;"><a title="creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/3.0/de/" target="_blank">CC-Lizenz</a></span>.</p>
<iframe src="http://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F34846242&#38;auto_play=false&#38;show_artwork=false&#38;color=1f66fa" frameborder="no" scrolling="no" width="100%" height="166"></iframe>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/35785961?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" frameborder="0" width="595" height="334"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Im <span style="text-decoration: underline;"><a title="What The Hack" href="http://www.bjoernutecht.de/what-the-hack/" target="_blank">letzten Artikel</a></span> habe ich über die Möglichkeiten geschrieben, die schon in einer kleinen Digitalknipse stecken, wenn man sie etwas aufbohrt. Mit dem entsprechenden Hack ist in den letzten Tagen dieses Video aus vielen tausend Einzelbildern vom Umbau der <span style="text-decoration: underline;"><a title="Boulderhalle Moove / Aachen" href="http://www.boulderhalle-aachen.de/" target="_blank">Boulderhalle Moove</a></span> entstanden. Auf einem Stativ fotografierte die kleine Canon S95 alle paar Sekunden und brachte so etwa 40.000 Bilder zusammen. Zusammengerechnet wurden die Fotos mit Quicktime 7 zu Clips mit 24 Bilder/Sekunde. Der digitale Zoom-Effekt (<span style="text-decoration: underline;"><a title="wikipedia.org: Ken-Burns-Effekt" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ken_Burns#Ken-Burns-Effekt" target="_blank">Ken Burns</a></span>) ist im Schnitt mit iMovie hinzugekommen. Hier wurden die Clips auch noch auf doppelte Geschwindigkeit gebracht. Der Track dazu ist natürlich auch wieder einmal selbst geschraubt. Wie gewohnt steht das Video unter der <span style="text-decoration: underline;"><a title="creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/3.0/de/" target="_blank">CC-Lizenz</a></span>.</p>
<p><iframe src="http://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F34846242&amp;auto_play=false&amp;show_artwork=false&amp;color=1f66fa" frameborder="no" scrolling="no" width="100%" height="166"></iframe></p>
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		<title>What The Hack</title>
		<link>http://www.bjoernutecht.de/what-the-hack/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 21:09:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Utecht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1192" title="CHDK" src="http://www.bjoernutecht.de/wp-content/uploads/chdk.jpg" alt="" width="595" height="333" /></p>
<p style="text-align: justify;">Der Übergang zwischen der Weihnachtszeit und dem neuen Jahr wird nun schon fast traditionell durch den <span style="text-decoration: underline;"><a title="28. Chaos Computer Congress - Behind Enemy Lines" href="http://events.ccc.de/congress/2011/wiki/Main_Page" target="_blank">Chaos Computer Congress</a></span> bereichert. Hier werden in jedem Jahr kreative Lösungen größtenteils technischer Gegebenheiten präsentiert. Die manchmal allwissende Wikipedia definiert einen <span style="text-decoration: underline;"><a title="wikipedia.org: Hack" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hack" target="_blank">Hack</a></span> als "eine verblüffend einfache, (manchmal) elegante und pfiffige Lösung eines nichttrivialen Problems."</p>
<p style="text-align: justify;">Eine kreative Lösung benötigte ich vor einigen Tagen, da mir der Zugang zu einem Gerät mit Windows 7 nicht mehr möglich war. Aufgrund chronischer Nichtbenutzung war mir leider das wahrscheinlich lustige und einfallsreiche Admin-Passwort entfallen. Schon eine kurze Webrecherche brachte mich dann auf ein Tool namens <span style="text-decoration: underline;"><a title="Offline NT Password &#38; Registry Editor" href="http://home.eunet.no/pnordahl/ntpasswd/" target="_blank">Offline NT Password &#38; Registry Editor</a></span>. Nach kurzer Zeit des Einlesens und des Konsums einiger HowTo-Videos auf Youtube, war ich dann schon auf einen guten Weg. Es musste lediglich ein USB-Stick mit dem entsprechenden Tool zum booten gebracht und ein Umlautproblem aufgrund des gewählten Benutzernamens gelöst werden. Nach zwei Stunden der Recherche und des Rumprobierens war der Zugang zu meinem Admin-Konto möglich und ich hatte wieder Zugriff auf sämtliche Daten. Da ich nicht gerade der Hardcore-Windows-Anwender bin, war ich nach dem (für mich) schnellen Erfolg recht belustigt. Klar sein sollte, dass entsprechender Weg natürlich nur bei der Situation des Passwortverlusts eingesetzt werden darf. Wer sich bei fremden Rechnern so den Zugang erschleicht macht sich strafbar. Übrigens scheint dieser Weg auch für das hoch gelobte und innovative Windows 8 zu funktionieren. So viel also zu gefühlter Sicherheit durch komplexe Passwortwahl und vermeintliche Innovation.</p>
<p style="text-align: justify;">Als sei dies nicht genug reifte seit einiger Zeit in mir der Gedanke, die kleine Digitalkamera Canon S95 etwas aufzubohren. Konkret ging es mir darum, Intervallaufnahmen erstellen zu können, um diese später zu einem Timelapse-Video zusammenzufügen. Von Hause aus bringt die kleine Knipse lediglich eine Fake-Variante dieser Aufnahmetechnik mit. Hier kam mir das <span style="text-decoration: underline;"><a title="CanonHackDevelopmentKit" href="http://chdk.wikia.com/wiki/CHDK" target="_blank">CHDK-Projekt</a></span> zur Hilfe. Mit diesem Paket zur Erweiterung der Kamera-Funktionen werden auch an einfachen Consumer-Kameras Intervall- oder <span style="text-decoration: underline;"><a title="wikipedia.org: Rohdatenformat (Fotografie)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rohdatenformat_(Fotografie)" target="_blank">RAW</a></span>-Aufnahmen möglich. Die eigentliche Firmware bleibt dabei unverändert, da CHDK stets von der eingelegten Speicherkarte gebootet wird. Über hinzuladbare Scripte werden bisher ungenutzte Funktionen der Kamera abgerufen. Die Einzelbilder einer Reihenaufnahme lassen sich <span style="text-decoration: underline;"><a title="youtube.com: How To - Time Lapse Video using QuickTime" href="http://www.youtube.com/watch?v=YcYBMK0aweM" target="_blank">mit Quicktime</a></span> zu einem Video mit frei wählbarer Bildrate zusammenrechnen. Vorzeigbare Ergebnisse werden hier natürlich bald folgen. Zeitrafferaufnahmen in voller HD-Auflösung mit einer kleinen Digitalknipse - da rückt der Zukauf von neuem technischen Spielzeug erst einmal in die Ferne. Erst werden die Funktionen der aktuellen Geräte ausgeschöpft.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1192" title="CHDK" src="http://www.bjoernutecht.de/wp-content/uploads/chdk.jpg" alt="" width="595" height="333" /></p>
<p style="text-align: justify;">Der Übergang zwischen der Weihnachtszeit und dem neuen Jahr wird nun schon fast traditionell durch den <span style="text-decoration: underline;"><a title="28. Chaos Computer Congress - Behind Enemy Lines" href="http://events.ccc.de/congress/2011/wiki/Main_Page" target="_blank">Chaos Computer Congress</a></span> bereichert. Hier werden in jedem Jahr kreative Lösungen größtenteils technischer Gegebenheiten präsentiert. Die manchmal allwissende Wikipedia definiert einen <span style="text-decoration: underline;"><a title="wikipedia.org: Hack" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hack" target="_blank">Hack</a></span> als &#8220;eine verblüffend einfache, (manchmal) elegante und pfiffige Lösung eines nichttrivialen Problems.&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">Eine kreative Lösung benötigte ich vor einigen Tagen, da mir der Zugang zu einem Gerät mit Windows 7 nicht mehr möglich war. Aufgrund chronischer Nichtbenutzung war mir leider das wahrscheinlich lustige und einfallsreiche Admin-Passwort entfallen. Schon eine kurze Webrecherche brachte mich dann auf ein Tool namens <span style="text-decoration: underline;"><a title="Offline NT Password &amp; Registry Editor" href="http://home.eunet.no/pnordahl/ntpasswd/" target="_blank">Offline NT Password &amp; Registry Editor</a></span>. Nach kurzer Zeit des Einlesens und des Konsums einiger HowTo-Videos auf Youtube, war ich dann schon auf einen guten Weg. Es musste lediglich ein USB-Stick mit dem entsprechenden Tool zum booten gebracht und ein Umlautproblem aufgrund des gewählten Benutzernamens gelöst werden. Nach zwei Stunden der Recherche und des Rumprobierens war der Zugang zu meinem Admin-Konto möglich und ich hatte wieder Zugriff auf sämtliche Daten. Da ich nicht gerade der Hardcore-Windows-Anwender bin, war ich nach dem (für mich) schnellen Erfolg recht belustigt. Klar sein sollte, dass entsprechender Weg natürlich nur bei der Situation des Passwortverlusts eingesetzt werden darf. Wer sich bei fremden Rechnern so den Zugang erschleicht macht sich strafbar. Übrigens scheint dieser Weg auch für das hoch gelobte und innovative Windows 8 zu funktionieren. So viel also zu gefühlter Sicherheit durch komplexe Passwortwahl und vermeintliche Innovation.</p>
<p style="text-align: justify;">Als sei dies nicht genug reifte seit einiger Zeit in mir der Gedanke, die kleine Digitalkamera Canon S95 etwas aufzubohren. Konkret ging es mir darum, Intervallaufnahmen erstellen zu können, um diese später zu einem Timelapse-Video zusammenzufügen. Von Hause aus bringt die kleine Knipse lediglich eine Fake-Variante dieser Aufnahmetechnik mit. Hier kam mir das <span style="text-decoration: underline;"><a title="CanonHackDevelopmentKit" href="http://chdk.wikia.com/wiki/CHDK" target="_blank">CHDK-Projekt</a></span> zur Hilfe. Mit diesem Paket zur Erweiterung der Kamera-Funktionen werden auch an einfachen Consumer-Kameras Intervall- oder <span style="text-decoration: underline;"><a title="wikipedia.org: Rohdatenformat (Fotografie)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rohdatenformat_(Fotografie)" target="_blank">RAW</a></span>-Aufnahmen möglich. Die eigentliche Firmware bleibt dabei unverändert, da CHDK stets von der eingelegten Speicherkarte gebootet wird. Über hinzuladbare Scripte werden bisher ungenutzte Funktionen der Kamera abgerufen. Die Einzelbilder einer Reihenaufnahme lassen sich <span style="text-decoration: underline;"><a title="youtube.com: How To - Time Lapse Video using QuickTime" href="http://www.youtube.com/watch?v=YcYBMK0aweM" target="_blank">mit Quicktime</a></span> zu einem Video mit frei wählbarer Bildrate zusammenrechnen. Vorzeigbare Ergebnisse werden hier natürlich bald folgen. Zeitrafferaufnahmen in voller HD-Auflösung mit einer kleinen Digitalknipse &#8211; da rückt der Zukauf von neuem technischen Spielzeug erst einmal in die Ferne. Erst werden die Funktionen der aktuellen Geräte ausgeschöpft.</p>
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		<title>Moonster</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Oct 2011 18:31:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Utecht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>

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		<description><![CDATA[<iframe src="http://player.vimeo.com/video/29966489?title=0&#38;byline=0&#38;portrait=0&#38;autoplay=0" width="595" height="335"></iframe>]]></description>
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		<title>Twitterism</title>
		<link>http://www.bjoernutecht.de/twitterism/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Aug 2011 20:49:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Utecht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Seit einigen Wochen hat Google seinen Entwurf eines Sozialen Netzwerks für Anwender frei geschaltet. Während anfänglich nur Google nahe Entwickler und Tester auf Google+ losgelassen wurden ist diese Plattform nun für stets mehr Personen verfügbar. Gerade das elitäre Zugangsverfahren, welches nur über Einladungen anderer schon aktiver Nutzer ein Betreten möglich machte, hat für ein schnelles Ansteigen der Nutzerzahlen geführt. Trotz aller Begeisterung wurde mir mit Google+ noch mal klar warum Twitter mein favorisierter Dienst bleibt. Hier eine Auflistung warum ich Twitter bevorzuge:</p>
<p style="text-align: justify;">Verteilung von Daten - Eine geläufige Herangehensweise um der personalisierten Datensammlerei etwas zu entgehen, ist, seine Daten auf verschiedene Dienstanbieter zu verteilen. Gegen personalisierte Angebote ist erst einmal nichts zu sagen. Gerne verwende ich Empfehlungen, die auf mein Verhalten abgestimmt sind. Verdächtig wird mir allerdings, wer zu viel von mir wissen möchte. Bei Google nutze ich neben der Suche und dem Mail-Dienst den Reader, Maps und den Übersetzer. Ich behaupte mal glatt, dass sie damit genug von mir wissen. Auch Facebook möchte ein komplettes Angebot für den Nutzer bereitstellen und kennt in der Folge dann auch das komplette Nutzerverhalten aufgrund von Mails, eingebetteten Like-Codeschnipseln auf anderen Internetseiten, dem Chat und sonstigen Aktivitäten. Twitter ist im Gegensatz dazu relativ eigenständig von anderen Angeboten. Selbst wenn nun auch ein Upload-Service für Bilder zur Verfügung steht befinden sich die eigentlichen Inhalte auf externen Seiten und nicht bei Twitter.</p>
<p style="text-align: justify;">Hashtags - Die Verschlagwortung, die mit Hilfe der Raute # bei Twitter stattfindet, erlaubt es Nachrichten einem Ereignis zuzuordnen, ohne einer Gruppe, einem Kanal oder ähnlich geschlossenen Bereichen beitreten zu müssen. Durch Hashtags verwandelt sich Twitter in einen öffentlichen Chat in dem sich Ereignisse nahezu live kommentieren lassen. Es lassen sich Nachrichten zu Sendungen (#annewill) oder  Ereignissen (#wm2010) einsehen oder kommentieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Timeline - Nachrichten werden bei Twitter chronologisch dargestellt. Aufgrund der  lediglich 140 Zeichen, die zur Verfügung stehen gibt es eine gute Übersichtlichkeit des Nachrichtenflusses. Das Weiterverbreiten von bestehenden Nachrichten geschieht über den Retweet. Mehrfachnennungen einer Nachricht von mehreren Nutzern verstopfen nicht überflüssig den Nachrichteneingang.</p>
<p style="text-align: justify;">Öffentlichkeit - Twitter ist ein per se öffentliches Medium. Die Leser der eigenen Nachrichten lassen sich zwar über die Einstellungen einschränken, jedoch ist dies bei den Nutzern eher die Ausnahme. Andere Netzwerke erwecken mit ihren granularen Privatsphäreeinstellungen ein Sicherheitsgefühl, das aber aufgrund der Weiterverbreitung der Inhalte trügerisch ist. Inhalte die einmal im Netz sind, finden auch Wege (z.B. Bildschirmaufnahme) sich weiter zu verbreiten.</p>
<p style="text-align: justify;">Pseudonyme - Google+ hat mit seinem Ausschluss von Nutzern mit Pseudonymen für einigen Wirbel gesorgt. Nutzern, die sich lediglich mit einem Pseudonym anmeldeten wurde von Google das Nutzerkonto stillgelegt und zum Teil auch gelöscht. Diese Stilllegung des Kontos wirkt sich nicht nur auf den neuen Dienst Google+ aus, sondern auch auf die angeschlossen Dienste wie Mail, Youtube, Dokumente und Ähnliche, die immer einem Google-Konto zugeordnet werden müssen. Der persönliche Schaden kann bei einer derartigen Stilllegung beträchtlich sein und macht die Idee von der Cloud etwas beängstigend, wenn sie bei einem Verstoß das persönlich Erschaffene des Benutzers sperrt oder sogar löscht.</p>
<p style="text-align: justify;">Google+ befindet sich nach firmeneigenen Angaben noch im Erprobungsmodus. Jedes Netzwerk jedoch ist in ständiger Veränderung, bei der Optimierungen und neue Dienste unter der Haube eingepflegt werden. Der beste derzeitige Ansatz für die Informationsbeschaffung stellt für mich aus den oben genannten Gründen Twitter dar. Da technische und gestalterische Ansätze sich über die Zeit verändern, werden auch bisher monopolistisch erscheinende Anbieter wieder verschwinden und neuen Ideen Platz machen.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Seit einigen Wochen hat Google seinen Entwurf eines Sozialen Netzwerks für Anwender frei geschaltet. Während anfänglich nur Google nahe Entwickler und Tester auf Google+ losgelassen wurden ist diese Plattform nun für stets mehr Personen verfügbar. Gerade das elitäre Zugangsverfahren, welches nur über Einladungen anderer schon aktiver Nutzer ein Betreten möglich machte, hat für ein schnelles Ansteigen der Nutzerzahlen geführt. Trotz aller Begeisterung wurde mir mit Google+ noch mal klar warum Twitter mein favorisierter Dienst bleibt. Hier eine Auflistung warum ich Twitter bevorzuge:</p>
<p style="text-align: justify;">Verteilung von Daten &#8211; Eine geläufige Herangehensweise um der personalisierten Datensammlerei etwas zu entgehen, ist, seine Daten auf verschiedene Dienstanbieter zu verteilen. Gegen personalisierte Angebote ist erst einmal nichts zu sagen. Gerne verwende ich Empfehlungen, die auf mein Verhalten abgestimmt sind. Verdächtig wird mir allerdings, wer zu viel von mir wissen möchte. Bei Google nutze ich neben der Suche und dem Mail-Dienst den Reader, Maps und den Übersetzer. Ich behaupte mal glatt, dass sie damit genug von mir wissen. Auch Facebook möchte ein komplettes Angebot für den Nutzer bereitstellen und kennt in der Folge dann auch das komplette Nutzerverhalten aufgrund von Mails, eingebetteten Like-Codeschnipseln auf anderen Internetseiten, dem Chat und sonstigen Aktivitäten. Twitter ist im Gegensatz dazu relativ eigenständig von anderen Angeboten. Selbst wenn nun auch ein Upload-Service für Bilder zur Verfügung steht befinden sich die eigentlichen Inhalte auf externen Seiten und nicht bei Twitter.</p>
<p style="text-align: justify;">Hashtags &#8211; Die Verschlagwortung, die mit Hilfe der Raute # bei Twitter stattfindet, erlaubt es Nachrichten einem Ereignis zuzuordnen, ohne einer Gruppe, einem Kanal oder ähnlich geschlossenen Bereichen beitreten zu müssen. Durch Hashtags verwandelt sich Twitter in einen öffentlichen Chat in dem sich Ereignisse nahezu live kommentieren lassen. Es lassen sich Nachrichten zu Sendungen (#annewill) oder  Ereignissen (#wm2010) einsehen oder kommentieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Timeline &#8211; Nachrichten werden bei Twitter chronologisch dargestellt. Aufgrund der  lediglich 140 Zeichen, die zur Verfügung stehen gibt es eine gute Übersichtlichkeit des Nachrichtenflusses. Das Weiterverbreiten von bestehenden Nachrichten geschieht über den Retweet. Mehrfachnennungen einer Nachricht von mehreren Nutzern verstopfen nicht überflüssig den Nachrichteneingang.</p>
<p style="text-align: justify;">Öffentlichkeit &#8211; Twitter ist ein per se öffentliches Medium. Die Leser der eigenen Nachrichten lassen sich zwar über die Einstellungen einschränken, jedoch ist dies bei den Nutzern eher die Ausnahme. Andere Netzwerke erwecken mit ihren granularen Privatsphäreeinstellungen ein Sicherheitsgefühl, das aber aufgrund der Weiterverbreitung der Inhalte trügerisch ist. Inhalte die einmal im Netz sind, finden auch Wege (z.B. Bildschirmaufnahme) sich weiter zu verbreiten.</p>
<p style="text-align: justify;">Pseudonyme &#8211; Google+ hat mit seinem Ausschluss von Nutzern mit Pseudonymen für einigen Wirbel gesorgt. Nutzern, die sich lediglich mit einem Pseudonym anmeldeten wurde von Google das Nutzerkonto stillgelegt und zum Teil auch gelöscht. Diese Stilllegung des Kontos wirkt sich nicht nur auf den neuen Dienst Google+ aus, sondern auch auf die angeschlossen Dienste wie Mail, Youtube, Dokumente und Ähnliche, die immer einem Google-Konto zugeordnet werden müssen. Der persönliche Schaden kann bei einer derartigen Stilllegung beträchtlich sein und macht die Idee von der Cloud etwas beängstigend, wenn sie bei einem Verstoß das persönlich Erschaffene des Benutzers sperrt oder sogar löscht.</p>
<p style="text-align: justify;">Google+ befindet sich nach firmeneigenen Angaben noch im Erprobungsmodus. Jedes Netzwerk jedoch ist in ständiger Veränderung, bei der Optimierungen und neue Dienste unter der Haube eingepflegt werden. Der beste derzeitige Ansatz für die Informationsbeschaffung stellt für mich aus den oben genannten Gründen Twitter dar. Da technische und gestalterische Ansätze sich über die Zeit verändern, werden auch bisher monopolistisch erscheinende Anbieter wieder verschwinden und neuen Ideen Platz machen.</p>
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		<title>Spiel ohne Grenzen</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 17:01:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Utecht</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[<iframe src="http://player.vimeo.com/video/25861953?title=0&#38;byline=0&#38;portrait=0&#38;autoplay=0" width="595" height="334"></iframe>
<p style="text-align: justify;">In der nun schon dritten Ausgabe wurde in Herzogenrath das <span style="text-decoration: underline;"><a title="Euregio - Spiel ohne Grenzen" href="http://www.euregio-spiel-ohne-grenzen.de/" target="_blank">Spiel ohne Grenzen</a></span> rund um das <span style="text-decoration: underline;"><a title="Nell-Breuning-Haus" href="http://www.nbh.de/" target="_blank">Nell-Breuning-Haus</a></span> ausgerichtet. Angelehnt ist dieser Spaß-Wettkampf an die in den 1960er- und 1970er-Jahren beliebte <span style="text-decoration: underline;"><a title="Wikipedia: Spiel ohne Grenzen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Spiel_ohne_Grenzen" target="_blank">internationale Spielshow</a></span>. Trotz des bescheidenen Wetters sind 23 Mannschaften an den Start gegangen. Unter den Teams war der Titelverteidiger, die THW-Ortsgruppe Herzogenrath, das Aachener Uniklinikum, das Team aus dem Nell-Breuning-Haus, die Piratenpartei, lokale Unternehmen aber auch Vereine und Freunde. Neben meiner eigenen sportlichen Beitrag ist an diesem Tag folgendes Video entstanden. Gefilmt wurde es mit der kleinen Canon S95. Hoffen wir auf ein gnädigeres Wetter im nächsten Jahr.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/25861953?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0&amp;autoplay=0" width="595" height="334"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">In der nun schon dritten Ausgabe wurde in Herzogenrath das <span style="text-decoration: underline;"><a title="Euregio - Spiel ohne Grenzen" href="http://www.euregio-spiel-ohne-grenzen.de/" target="_blank">Spiel ohne Grenzen</a></span> rund um das <span style="text-decoration: underline;"><a title="Nell-Breuning-Haus" href="http://www.nbh.de/" target="_blank">Nell-Breuning-Haus</a></span> ausgerichtet. Angelehnt ist dieser Spaß-Wettkampf an die in den 1960er- und 1970er-Jahren beliebte <span style="text-decoration: underline;"><a title="Wikipedia: Spiel ohne Grenzen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Spiel_ohne_Grenzen" target="_blank">internationale Spielshow</a></span>. Trotz des bescheidenen Wetters sind 23 Mannschaften an den Start gegangen. Unter den Teams war der Titelverteidiger, die THW-Ortsgruppe Herzogenrath, das Aachener Uniklinikum, das Team aus dem Nell-Breuning-Haus, die Piratenpartei, lokale Unternehmen aber auch Vereine und Freunde. Neben meiner eigenen sportlichen Beitrag ist an diesem Tag folgendes Video entstanden. Gefilmt wurde es mit der kleinen Canon S95. Hoffen wir auf ein gnädigeres Wetter im nächsten Jahr.</p>
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